In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend unsere Arbeitswelt prägt, wird die Frage nach der Zukunft von Mensch und Maschine drängender denn je. Im Rahmen der Wissenswoche „Mensch x KI“, die vom 17. bis 21. März 2026 im TRIANGEL am Karlsruher Kronenplatz stattfindet, sollen diese Themen aktiv diskutiert werden. Ziel der Veranstaltung, die von TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum in Zusammenarbeit mit dem KIT organisiert wird, ist es, die Auswirkungen der KI auf Beschäftigte und Organisationen zu beleuchten und einen Dialog zu fördern. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung für zwei Workshops erforderlich.

Die Veranstaltung wird ein abwechslungsreiches Programm bieten, bestehend aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops sowie interaktiven Angeboten. Dabei stehen mehrere relevante Themen im Mittelpunkt: Wie verändert KI die Zusammenarbeit? Welche Kompetenzen sind notwendig, um im Umgang mit dieser Technologie erfolgreich zu sein? Und wie können technologische Innovationen gestaltet werden, um die Menschen zu entlasten? Ein Kinoabend am 17. März mit dem Film „Her“ setzt den Auftakt zu spannenden Diskussionen, die am 18. März in einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Kollege KI: Entlastung, Konkurrenz oder Kontrollinstanz?“ fortgeführt werden.

Highlight-Events und Workshops

Am 19. März findet der IMPULSE-Abend statt, wo Start-ups neueste Ansätze vorstellen, wie KI in Bildung und Arbeitswelt integriert werden kann. Workshops für Beschäftigte und Schulklassen laden am 19. und 20. März zur praktischen Anwendung der Technologien ein. Abgerundet wird die Woche am 21. März mit interaktiven Führungen und einer unterhaltsamen Late-Night-Show „STULLE – wissenschaftlich belegt“.

Die Stiftung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales fördert das Forschungsprojekt MenschKI!, das als wissenschaftlicher Partner fungiert, um endlich den Dialog über die Mensch-Technik-Beziehung voranzutreiben. Diese Diskussion wird auch von Fachleuten wie der Technikhistorikerin Martina Heßler von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt unterstützt. Ihre kritischen Anmerkungen, dass technische Systeme oft als zuverlässig gelten, während Menschen als Fehler im System gesehen werden, spiegeln die Herausforderungen wider, die wir auch in Karlsruhe thematisieren wollen. Sie ist zudem Autorin des Buches „Sisyphos im Maschinenraum“, das für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert ist.

Ein Blick auf den künftigen Umgang mit KI

Ein wichtiger Aspekt der Diskussion über Mensch und KI sind die zukünftigen Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen. Eine Szenariostudie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt wurde, untersucht die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz bis 2030. Diese Studie beschreibt verschiedene Handlungsperspektiven und empfiehlt eine Gestaltungspartnerschaft zwischen Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik, um eine human-zentrierte Mensch-Technik-Interaktion zu schaffen. Im Rahmen dieses Prozesses könnte laut dem Wissenschaftler Prof. Dr. Alin Albu-Schäffer, Direktor der Robotik-Abteilung des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums, eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen von humanoiden Robotern entwickelt werden.

Für die Besucher der Wissenswoche „Mensch x KI“ eröffnet sich nicht nur die Gelegenheit, über die Rolle von KI in Zukunft zu reflektieren, sondern auch, aktiv an der Gestaltung ihrer Beziehung zu diesen Technologien mitzuwirken. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des KIT unter KIT.