Ein großer Erfolg für die Katholische Universität (KU): Sie wurde erneut zur „Fairtrade University“ ernannt, und das nun bereits zum fünften Mal. Diese Auszeichnung, die ursprünglich 2017 verliehen wurde, unterstreicht das langjährige Engagement der KU für den fairen Handel und nachhaltige Entwicklung auf dem Campus. Seit 2010 verfolgt die Universität ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept, das sowohl Forschung, Lehre als auch Campusmanagement umfasst und konkrete Schritte in Richtung ökologischer und sozialer Verantwortung unternimmt.
Die KU gehört jetzt für weitere zwei Jahre zu einer Gemeinschaft von 51 Universitäten in Deutschland, die sich aktiv für den fairen Handel einsetzen. Dies bedeutet nicht nur eine einheitliche Verpflichtung zu gerechteren Löhnen und menschenwürdigeren Arbeitsbedingungen in internationalen Produktionsländern, sondern auch die Förderung des Bewusstseins für fairen Handel innerhalb der Hochschulgemeinschaft.
Engagement für den fairen Handel
Im Rahmen der Kampagne „Fairtrade-University“ fördert die KU eine Vielzahl von Aktivitäten, die das Bewusstsein für fairen Handel schärfen. Hierzu zählen nicht nur die Bereitstellung fair gehandelter Snacks und Getränke, sondern auch die Organisation von wissenschaftlichen Vorträgen sowie Informationsveranstaltungen. Um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten, arbeitet die KU eng mit Studierenden, der Verwaltung und gastronomischen Betrieben zusammen.
Die Auszeichnung wird im Rahmen eines mehrjährigen Prozesses vergeben, der die Erfüllung spezifischer Kriterien zur nachhaltigen Entwicklung umfasst. Es ist eine Gelegenheit, die starke Vernetzung mit anderen Fairtrade Universities zu zeigen und das Engagement für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz im Hochschulbereich zu unterstreichen. Dieses Vorhaben wird unterstützt durch Organisationen, die den direkten Marktzugang für Erzeuger gewährleisten und auch Bildungs- sowie politische Kampagnen zur gerechteren Gestaltung des Welthandels leisten.
Ein Vorbild für andere Hochschulen
Die Vision der KU besteht darin, als Vorbild zu fungieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die ökologische und soziale Verantwortung miteinander verbinden. Insbesondere zeigt das Engagement der KU, wie Hochschulen zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele beitragen können. Ähnliche Initiativen sind auch an anderen Hochschulen, beispielsweise der Hochschule Trier und der RWTH Aachen, zu beobachten, die ebenfalls den Titel „Fairtrade University“ tragen und dafür kämpfen, mehr Fairness in den Hochschulalltag zu integrieren.
In Deutschland engagieren sich rund 30 Hochschulen für den fairen Handel im Szenario von Hochschulveranstaltungen und -alltag. Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Studierenden und diversen Akteuren aus der Zivilgesellschaft soll als Anreiz dienen und weitere Akteure zur Teilnahme motivieren. mehr Informationen zu diesen Initiativen findet man unter RWTH Aachen und Hochschule Trier.
Die erneute Auszeichnung der KU zeigt einmal mehr, dass der faire Handel hoch im Kurs steht und ein wichtiger Bestandteil der Universitätskultur geworden ist. Es bleibt zu hoffen, dass noch viele andere Hochschulen folgen werden, um gemeinsam eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft zu gestalten.
Mehr Informationen zur Auszeichnung der KU als „Fairtrade University“ finden Sie auf der Seite der Katholischen Universität.