Die COVID-19-Pandemie hat uns die unbedingte Notwendigkeit eines gut koordinierten Handelns in Krisenzeiten vor Augen geführt. Dies hat dazu geführt, dass man sich in Deutschland intensiv mit der Frage der Pandemiebereitschaft beschäftigt. So wurde im Jahr 2020 das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) ins Leben gerufen, um die Forschung und die Reaktionen auf pandemische Herausforderungen zu bündeln und zu optimieren. Der neueste Schritt in diesem Bestreben ist das Projekt NUM-SAR, das in den kommenden fünf Jahren entscheidende Strukturen für ein schnelles Handeln schaffen soll. Diese Informationen liefert die Charité und betont, dass ein spezialisiertes Labornetzwerk und evidenzbasierte Handlungsgrundlagen essentielle Bestandteile sind, um zügig reagieren zu können berichtet, dass ….

Das öffentliche Gesundheitswesen spielt dabei eine zentrale Rolle, denn es ist für die unmittelbare Reaktion auf pandemische Lagen verantwortlich. Erstaunlicherweise haben erste, belastbare Daten allesamt ihren Ursprung in der medizinischen Spitzenversorgung, die an mehreren universitären Standorten verfügbar war. Eine gut vorbereitete Universitätsmedizin steigert die Handlungsfähigkeit des Gesundheitssystems erheblich.

Strukturen für die Zukunft

Ein wichtiges Ziel von NUM-SAR ist es, die Informations- und Infrastruktur für die Universitätsmedizin im Bereich des Pandemiemanagements zu verbessern. Laut dem Netzwerk Universitätsmedizin können durch den Aufbau von Testsystemen und einem Netzwerk von Expertenlaboren zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden, um die Wirksamkeit der Pandemieeindämmung zu erhöhen erläutert die Plattform …. Die Bedeutung der Schaffung eines einheitlichen Dateninfrastruktursystems wird besonders hervorgehoben, da dies entscheidend ist, um Gesundheitsbelastungen, Pandemiedynamik, Erregervarianten sowie Immunisierungs- und Krankenhausinfektionsdaten zu verknüpfen.

Das Projekt setzt auch auf die Entwicklung einer Plattform für die genomische Erreger-Surveillance, die dazu beiträgt, epidemiologische Bewertungen zu verbessern. Prof. Christian Drosten hat bereits darauf hingewiesen, dass eine breit aufgestellte Kompetenz unerlässlich ist, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Gleichzeitig wird durch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Virologie (GfV) und dem Robert Koch-Institut (RKI) eine robuste Forschungs- und Dateninfrastruktur aufgebaut.

Das Gesamtbild: Pandemievorbereitung

Zusätzlich haben verschiedene Universitätskliniken, darunter das Universitätsklinikum Bonn, die Koordination in der Weiterentwicklung des NUM-Dashboards übernommen. Dieses Dashboard dient der Echtzeitanalyse von Versorgungsdaten und basiert auf der IT-Infrastruktur der Datenintegrationszentren im NUM. Die technischen Grundlagen sind entscheidend, um Forschungsergebnisse mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen.

In einem erweiterten Kontext stellt das Projekt PREPARED die Weichen für eine nachhaltige Infrastruktur für Pandemiemanagement. Koordiniert durch das Universitätsklinikum Göttingen und das UK Dresden, wird an einem Konzept gearbeitet, das die Qualität der Patientenversorgung auch in Krisenzeiten garantieren soll. Die Universitätsmedizin Greifswald beteiligt sich am Datenschutz und Einwilligungsmanagement und zeigt damit die interdisziplinäre Herangehensweise, die erforderlich ist, um dem Gesundheitssystem auf lange Sicht Stabilität zu verleihen. Die Herausforderungen sind groß, aber die Ansätze zeigen, dass es gemeinschaftliche Lösungen geben kann gibt es weiterführende Informationen ….