In Schwäbisch Gmünd fand ein wichtiges Treffen zwischen Dr. Corinna Mönch von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Dr. Katarzyna Haverkamp vom Ostalbkreis und Julia Klassen, der Stadtteilkoordinatorin für Hardt, statt. Ziel dieses Treffens war es, die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule, dem Ostalbkreis und dem Stadtteil Hardt zu vertiefen, um gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Bevölkerung zu entwickeln. Dies geschah im Rahmen des Projekts „CHAL gemeinsam gestalten – Generationen im Dialog“, das darauf abzielt, generationengerechtes Zusammenleben im sozial vielfältigen Quartier Hardt zu fördern.

Das zentrale Element des Projekts ist die Creative Hall Assisted Living (CHAL), die 2025 auf dem Campus der PH Schwäbisch Gmünd eröffnet wird. Dieses Innovations-, Begegnungs- und Forschungszentrum soll als Reallabor dienen, in dem praxisnahe Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter erarbeitet werden. Hier liegt der Fokus auf der Sichtbarmachung lokaler Bedarfe und der Entwicklung konkreter Formate, die die soziale Teilhabe und Lebensqualität von älteren Menschen verbessern sollen. Unterstützt wird das Projekt durch das Förderprogramm „Quartiersimpulse“, das Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten“ ist.

Gemeinsam gestalten für bessere Lebensqualität

Das Projekt „CHAL gemeinsam gestalten“ zielt darauf ab, die Lebensqualität im Quartier Hardt nachhaltig zu verbessern. Hierbei werden die infrastrukturellen Potenziale der CHAL mit den zivilgesellschaftlichen Stärken und der wissenschaftlichen Kompetenz der Hochschule verknüpft. Die Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen bietet die Chance, innovative und zukunftsweisende Projekte für Menschen mit Unterstützungsbedarf zu entwickeln und so ein selbstbestimmtes Leben zu fördern.

Dabei zeigt sich, dass Quartiere in Deutschland unterschiedliche Herausforderungen meistern. Diese Handlungsräume sind groß genug für alltägliche Besorgungen, aber klein genug, um Nachbarn zu kennen. Sie zeichnen sich durch spezifische infrastrukturelle und bauliche Eigenschaften aus und bieten die Möglichkeit, die Transformation gesellschaftlicher Strukturen aktiv zu gestalten. Soziale Interaktion und Teilhabe spielen dabei eine entscheidende Rolle für die Resilienz dieser Quartiere.

Mit dem Projekt „CHAL“ und der Initiative „Quartiersimpulse“ wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um die kommunalen Herausforderungen der Gegenwart zu meistern und das generationengerechte Zusammenleben aktiv zu fördern. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung einer integrativen und bürgerfreundlichen Stadtentwicklung.

Die nächsten Schritte sehen vor, dass die Beteiligten konkrete Ideen ausarbeiten und die bestehenden Strukturen im Quartier Hardt einbinden, sodass das Pionierprojekt nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Katalysator für den sozialen Zusammenhalt in der Region wird.

Pädagogische Hochschule Gmünd berichtet, Allianz für Beteiligung informiert, und Städtetag thematisiert Quartiersentwicklung.