Die Vorfreude auf ein besonderes Theaterereignis in Potsdam steigt: Die English Drama Group der Universität Potsdam bringt am 23. Februar 2026 um 18 Uhr die Premiere ihrer modernen und queeren Interpretation des Horrorklassikers „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ auf die Bühne. Diese Inszenierung ist nicht nur eine kreative Neufassung, sondern auch ein Zeugnis der Vielfältigkeit, die die Theaterlandschaft in Potsdam prägt.
Die Aufführung findet in der Oberen Mensa am Campus Am Neuen Palais statt. Die Studierenden der Gruppe haben das Stück selbst verfasst und werden es exklusiv in englischer Sprache präsentieren. Neben der Premiere wird es weitere Aufführungen am 24. und 27. Februar sowie am 9., 11. und 13. März jeweils zur selben Uhrzeit geben. Die Eintrittspreise sind mit 10 € (ermäßigt 8 €) erschwinglich, und die Tickets können ganz unkompliziert unter diesem Link erworben werden.
Ein Erfahrungsbericht aus der Vergangenheit
Die Aufführung des Originals, F. W. Murnaus „Nosferatu“ aus dem Jahr 1922, wurde von der Filmwelt als wegweisend angesehen. Der 94-minütige Stummfilm erzählt die packende Geschichte des impressiven Graf Orlok, der geheimnisvolle Pläne verfolgt, als Thomas Hutter in Transsilvanien ein Immobiliengeschäft abschließen möchte. Die Rückkehr des Andrew Alden Ensembles nach Potsdam, das den Film mit einer Live-Begleitung unterstützt, sorgt außerdem für einen weiteren Höhepunkt, da die Musik die Wahrnehmung des Films beeinflusst und eine tiefere Verbindung zur Handlung herstellt.
Die Bedeutung solcher Aufführungen zeigt sich auch im Kontext queerer Themen, die nicht nur in klassischer Literatur, sondern auch auf der Theaterbühne zunehmend Raum finden. In diesem Rahmen beleuchtet das Sonderheft „DIE QUEERE BÜHNE“ die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen für Queerness auf und hinter der Bühne, und betont die Notwendigkeit, Diversität und Inklusion in der Theaterszene nachhaltig zu fördern.
Zusammengefasst bietet die Inszenierung von „Nosferatu“ durch die English Drama Group in Potsdam eine aufregende Gelegenheit, ein historisches Stück neu zu erleben und sich gleichzeitig mit modernen, sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Diese spannende Kombination aus Tradition und Innovation erhält durch das Engagement der Studierenden eine besondere Note. Was für ein Genuss, dieses kreativen Prozess miterleben zu können!