Ein spannendes Kapitel in der Geschichte des Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) an der Ruhr-Universität Bochum beginnt: Der Umzug des Instituts von der Universitätsstraße auf den Campus ist im vollen Gange und wird in den kommenden Wochen abgeschlossen. Diese Veränderung bringt nicht nur einen neuen Standort mit sich, sondern auch eine engere Verbindung zum akademischen Leben der Universität.
In den neuen Räumlichkeiten im Gebäude GB auf den Etagen 3 und 5 wird das CERES nicht nur seine Forschungsaktivitäten fortsetzen, sondern auch seine Lehrangebote weiterentwickeln. Professor Dr. Volkhard Krech, Direktor des CERES, hebt hervor, wie wichtig die Nähe zu anderen Institutionen der Universität für zukünftige Projekte ist. Mit mehr als 30 Mitarbeitenden, darunter Doktorandinnen und Doktoranden sowie technisches Personal, ist das Team bereit, die interdisziplinären Herausforderungen der Religionsforschung zu meistern.
Forschung und Lehre im Fokus
Am CERES wird Religion aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, und das Institut fördert aktiv die interdisziplinäre Erforschung von Religion in Geschichte und Gegenwart. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Entstehung, Wandel und gesellschaftlicher Wirksamkeit von Religionen. Die Forschung wird durch Drittmittelprojekte, internationale Kooperationen und innovative Digitallösungen unterstützt. Ein zentraler Forschungsbereich ist der Sonderforschungsbereich „Metaphern der Religion“. Hierbei beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Rolle von Metaphern in der religiösen Sinnbildung, unter Verwendung sowohl historischer als auch digitaler Methoden.
Doch nicht nur die Forschung steht im Vordergrund. Das CERES bietet einen Bachelor- und zweisprachigen Masterstudiengang in Religionswissenschaft an, der eine Vielzahl von Studierenden aus dem In- und Ausland anzieht. In den Studienrichtungen erwerben die Teilnehmenden methodische Kompetenzen, die ihnen in verschiedenen Bereichen, darunter Medien, Bildung und Kulturarbeit, von Nutzen sein werden. Außerdem engagiert sich das Institut im gesellschaftlichen Wissenstransfer und pflegt Kooperationen mit Museen und Bildungseinrichtungen.
Innovative Ansätze für die Zukunft
Das Engagement des CERES zeigt sich zudem in innovativen Formaten, wie etwa Schülerlaboren und digitalen Angeboten auf Plattformen wie YouTube und Social Media. Diese Strategien sollen das Wissen über Religion in der Gesellschaft verbreiten und zugleich Brücken zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Ruhrgebiet schlagen. Dabei wird eine Analyse von Religionen jenseits konfessioneller Perspektiven angestrebt, was der gesamten Forschung eine breite und inklusive Basis verleiht.
Die Verantwortlichen am CERES blicken mit Vorfreude auf die Entwicklungen am neuen Standort und sind überzeugt, dass der Umzug zahlreiche Möglichkeiten für zukünftige Projekte und Kooperationen eröffnen wird. Das Institut wird somit zu einem noch wichtigen Akteur im Bereich der Religionsforschung und der Bildung.
Für weitere Informationen über das CERES und seine Programme besuchen Sie bitte die offizielle Webseite des Instituts unter CERES sowie die Nachrichtenplattform News RUB.