Vom 22. bis 23. April 2026 lädt die Diversitätskommission der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Dortmund zu einem spannenden Event unter dem Titel „Diverse Minds, Deep Impact“ ein. Die Veranstaltung findet im innoclub an der Emil-Figge-Straße 80 in Dortmund statt und bietet von 14 bis 18 Uhr eine Plattform für Fachvorträge und Networking.
Das Event wird in Kooperation mit CET und der Wirtschaftsförderung Dortmund organisiert und verspricht eine hochkarätige Besetzung: Cécile Deprez vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird über die Zukunft der Satellitennavigation sprechen. Auch Anastasia Leutloff von TRUMPF wird ihre Gedanken zur Rolle von Deep Tech in der Industrie teilen. Frédérique Lambers von MIT Professional Education und Lu Zhang vom Patentstudio LU-IP werden ebenfalls ihre Expertise einbringen, wobei die Themen von Frédériques Vorträgen noch bekanntgegeben werden.
Networking und Zusammenarbeit
Einblicke und wertvolle Kontakte können die Teilnehmenden beim Networking-Abend am 22. April sammeln, wo Häppchen und Getränke bereitstehen. Die Veranstaltung steht in einem breiteren Kontext der Zusammenarbeit zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund im Rahmen der Exzellenzstrategie, die sich auf die Entwicklung einer zukunftsfähigen und resilienten Gesellschaft fokussiert.
In einem sich rasant verändernden Innovationsumfeld gewinnt die Deep-Tech-Branche in Europa zunehmend an Bedeutung. Laut einer aktuellen Studie von McKinsey hat der europäische Anteil an globalen Deep-Tech-Investitionen von 10% im Jahr 2019 auf jetzt 19% im Jahr 2023 zugenommen. Dies zeigt, dass der Sektor nicht nur an Relevanz, sondern auch an Attraktivität gewinnt.
Potenzial und Herausforderungen der Deep-Tech-Investitionen
Deep Tech umfasst Technologien, die Lösungen für einige der drängendsten globalen Herausforderungen bieten, darunter der Klimawandel und die Energieknappheit. Die Studie hebt hervor, dass 2023 etwa 44% aller Tech-Investitionen in Europa in diesen Bereich fließen. Dabei haben europäische Deep-Tech-Investitionen seit 2005 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 16% erzielt, was eine deutliche Überlegenheit gegenüber traditionellen Technologien wie Streamingdiensten zeigt.
Die Studie nennt acht zentrale Investitionsfelder innerhalb von Deep Tech, darunter KI, Zukunft der Computertechnologie, neue Energien und Robotik. Zudem räumt sie mit weit verbreiteten Irrtümern auf, beispielsweise der Annahme, Deep Tech sei riskanter als digitale Tech-Start-ups. Tatsächlich weisen beide Sektoren ähnliche Ausfallraten von 2,5% auf.
Während Europa insgesamt hinter den USA in Bezug auf Unternehmertum und Wachstumsinvestitionen zurückbleibt, zeigt sich Deep Tech als vielversprechendes Terrain zur Stärkung von Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Ein gezielter Austausch zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen, Politik und Unternehmen wird als Schlüssel zu einem erfolgreichen Vorankommen betrachtet.
Die Veranstaltungen der nächsten Wochen in Dortmund bieten eine perfekte Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse in diesen entscheidenden Bereichen zu informieren und mit führenden Experten ins Gespräch zu kommen.



