Die Woche an der Technischen Universität Braunschweig bringt viele interessante Themen an die Oberfläche. Aktuell läuft die Registrierung für eine neue Parkraumbewirtschaftung, die in einer kostenlosen Testphase erprobt wird. Ab wann die kostenpflichtige Phase beginnt, bleibt abzuwarten; dafür sind bereits zentrale Informationen zu erhalten. Bei Fragen können Interessierte sich direkt an die Adresse parkraumbewirtschaftung@tu-braunschweig.de wenden.

Fällt der Blick auf die Veranstaltungen der kommenden Tage, lohnt es sich, die Sprechstunde der Präsidentin, Angela Ittel, notieren. Am 16. April bietet sie die Möglichkeit, persönliche Anliegen vorzutragen. Anmeldungen sind bis zum 14. April erforderlich und können über Karen Lehmann erfolgen. Auch eine Antrittsvorlesung ist geplant: Prof. Ann-Marie Nienaber wird am 15. April über das Thema Vertrauen sprechen – ein essentielles Gut in unserer interpersonellen und beruflichen Kommunikation.

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Wichtige Themen der Resilienz und Organisation

In einer Welt, die von Unsicherheit und Volatilität geprägt ist, stehen Unternehmen und Organisationen vor der Herausforderung, Resilienz zu entwickeln. Dr. Josefa Kny wird am 21. April in einem Onlinevortrag zum Thema Resilienz im Arbeitskontext referieren. In Anbetracht der aktuellen globalen Bedingungen, wie der COVID-19-Pandemie oder geopolitischen Konflikten, wird deutlich, wie schnell sich sicher geglaubte Realitäten ändern können. Diese Unsicherheit ist Teil des sogenannten VUCA-Umfelds (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity), welches auch viele Betriebe betrifft.

Die Fähigkeit, sich auf Veränderungen vorzubereiten und flexibel zu bleiben, ist für viele Organisationen unerlässlich. Wie eine Studie von PwC zeigt, sind 70 % der Unternehmen bereit, in organisatorische Resilienz zu investieren. Ein klarer Indikator, dass die Notwendigkeit von Krisen- und Kontinuitätsmanagement enorm gestiegen ist. Dabei sind Disziplinen wie Risikomanagement und Krisenmanagement gefragt, um für potenzielle disruptive Szenarien gewappnet zu sein.

Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten

Die Mission der TU Braunschweig geht jedoch über Entwicklungen in der Resilienz hinaus. Bis zum 30. April können sich Studierende für die TUmorrow Awards und den Ideenwettbewerb bewerben, wo Projekte zur Nachhaltigkeit und innovative Lehrkonzepte gefördert werden. Die Zuschüsse betragen 500 Euro für nachhaltige Projekte und bis zu 2.000 Euro für Lehrkonzepte. Hier wird deutlich, wie wichtig kreative Ideen im universitären Kontext sind.

Einen Blick auf zukünftige Entwicklungen erlaubt auch der Workshop TechHeritage am 16. April, der sich mit der Erforschung universitärer Sammlungen beschäftigt. Dazu werden im Rahmen von Zukunftsworkshops in Wolfsburg am 15. April die Ergebnisse aus Workshops und Umfragen präsentiert, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Prof. Susanne Robra-Bissantz. Diese Formate bieten Raum für Austausch und Neues.

Zusätzlich zum Ideenwettbewerb gibt es das WISE*UP Programm, das Frauen in der Gründung unterstützt. Bewerbungen sind bis zum 24. April möglich, eine Infoveranstaltung findet am 14. April statt. Der DAAD hat ebenfalls neue Programme zur Projektförderung veröffentlicht, unter anderem in Ghana und Kenia.

Im Rahmen der Themen Vielfalt und Aufklärung wird ein Filmabend am 20. April im Universum Filmtheater stattfinden. Die Dokumentation „Blame“ behandelt die Forschung rund um COVID-19. Nach dem Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Experten Prof. Melanie Brinkmann und Prof. Monika Taddicken.

Die Vielzahl an Veranstaltungen der TU Braunschweig zeigt nicht nur das Engagement der Universität für Forschung und Bildung, sondern auch die Relevanz aktueller Themen wie Resilienz, Nachhaltigkeit und Innovationskraft für die gesamte Gesellschaft.