Ein neues internationales Forschungsnetzwerk nimmt sich eines drängenden Themas an: das gesellschaftliche Wandeln und die Rolle von Organisationen innerhalb dieses Prozesses. Das Projekt mit dem Titel „Organizing Societal Transformation: A process-based Perspective“ wird von Dr. Laura Fey von der Leuphana Universität koordiniert und hat sich das Ziel gesetzt, neue Perspektiven auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu entwickeln. Die DFG fördert das Vorhaben mit rund 93.000 Euro und es ist für eine Laufzeit von drei Jahren angelegt.

Das Netzwerk bringt prominente Forscher:innen zusammen, darunter Dr. Alex Christian von der TU München, Jun.-Prof. Dr. Ignas M. Bruder von der TU Dresden, Dr. Andrea Wessendorf von der University of Edinburgh sowie Dr. Rasmus Pichler von der Erasmus University Rotterdam. Besonders im Fokus stehen die aktiven und passiven Rollen von Organisationen wie Unternehmen, NGOs, Sozialunternehmen und staatlichen Institutionen in Transformationsprozessen.

Der innovative Ansatz

Die Forscher:innen verfolgen einen innovativen Ansatz, indem sie die Transformation nicht als einmaliges Ereignis, sondern als einen fortlaufenden Prozess betrachten. Diese Sichtweise soll die bisherige Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Rollen in der Forschung überwinden. Dabei untersuchen sie, wie Organisationen sowohl Veränderungen anstoßen als auch auf gesellschaftlichen Druck und politische Vorgaben reagieren.

Ein praktisches Beispiel für diese Untersuchung ist der Strukturwandel in ostdeutschen Regionen, wie der Übergang von der Braunkohlenwirtschaft zu erneuerbaren Energien. Solche Veränderungen sind nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern berühren auch identitäts- und gesellschaftsrelevante Fragen, die für die Betroffenen von großer Bedeutung sind.

Networking und Zusammenarbeit

Im Rahmen des Projekts sind internationale Treffen geplant, um den Austausch zwischen den Wissenschaftler:innen zu fördern. Zudem wird ein gemeinsamer Sammelband entstehen, der die Ergebnisse der Forschungsarbeit bündelt. Ein besonderer Fokus liegt auch auf der Vernetzung von jungen Forschenden, um ihnen den Einstieg in dieses wichtige Themenfeld zu erleichtern.

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Die Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformation begleiten uns heutzutage in vielen Bereichen. In diesem Zusammenhang hat das Thema auch für Unternehmen und den öffentlichen Sektor zunehmend an Relevanz gewonnen. Laut einer aktuellen Veröffentlichung zur sozial-ökologischen Transformation wird etwa die Erwartung von Beschäftigten an diese Entwicklungen immer lauter, was die Notwendigkeit für Veränderung unterstreicht boeckler.de berichtet, dass ….

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Erkenntnisse dieses Netzwerkes konkret auf die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auswirken werden. Die kommenden Jahre könnten entscheidend für die regulatorischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die sozial-ökologische Transformation in Deutschland und darüber hinaus sein.