Erst vor wenigen Tagen wurde die Technische Universität Dresden (TUD) mit erfreulichen Nachrichten für ihre herausragenden Leistungen in der Wissenschaft gewürdigt. Am 16. März 2026 veröffentlichte der Wissenschaftsrat eine Stellungnahme, die auf der Evaluation der bestehenden Exzellenzuniversitäten basiert. In diesem Bericht lobt das internationale Fachkomitee die TUD für ihre „herausragenden Forschungsleistungen“ und die Verteidigung von gleich drei bestehenden Exzellenzclustern, während sie gleichzeitig zwei neue Cluster akquirieren konnte. Damit zählt die TUD zu den forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und hat ihr wissenschaftliches Profil deutlich geschärft.

Die TUD zeigt auch eine starke Entwicklung im Bereich der Drittmittel und ERC Grants, was dem Innovationsgeist der Universität zugutekommt. Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger äußerte sich erfreut über die Wertschätzung der Universität und betonte, dass die Evaluation die TUD in ihrer Strategie als „The Collaborative University“ bestärkt. Zu den geplanten Maßnahmen gehört unter anderem der Ausbau der Transferaktivitäten mit dem Projekt InnoxCampi, das medizinisch-lebenswissenschaftliche Kompetenzen fördern soll.

Interdisziplinarität und Internationalität im Fokus

Die TUD hat ihren Exzellenzstatus auch dazu genutzt, die Internationalität und Interdisziplinarität zu erhöhen. Wissenschaftler aus aller Welt finden den Weg nach Dresden, um an den fortschrittlichen Forschungsprojekten der Universität mitzuarbeiten. In einem Selbstbericht, der im August 2025 eingereicht wurde, stellte die TUD ihre Fortschritte in der interdisziplinären Forschung vor. Der Bericht wurde im November 2025 von internationalen Gutachtern bewertet, die die Universität vor Ort besuchten.

Die Exzellenzcluster der TUD, von denen die Universität drei in eigener Verantwortung führt und bei zwei weiteren kooperiert, sind Schlüsselbestandteile ihrer wissenschaftlichen Strategie. Die Cluster sind:

  • CARE: Climate-Neutral and Resource-Efficient Construction
  • CeTI: Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop
  • ctd.qmat: Complexity, Topology and Dynamics in Quantum Matter
  • PoL: Physics of Life. The Dynamic Organization of Living Matter
  • REC²: Responsible Electronics in the Climate-Change Era

Kooperationen mit anderen Universitäten, wie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der RWTH Aachen, verstärken die Fähigkeiten der TUD in innovativen Forschungsfeldern.

Ausblick auf die Zukunft

Im Rahmen der Exzellenzstrategie wird die TUD ab dem 1. Januar 2027 für sieben Jahre weiter gefördert, was eine großartige Gelegenheit bietet, um die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen und Millionenfördermittel zu gewinnen. Die Universität hat sich strategisch weiterentwickelt, um nationale und internationale Herausforderungen aktiv zu gestalten. Die Gesamtfördersumme der ersten Förderphase betrug jährlich 148 Millionen Euro, während in der nächsten Förderperiode bis zu 60 Millionen Euro für maximal 15 Förderfälle bereitstehen.

Betrachtet man die Empfehlungen des Committee of Experts, ist verständlich, dass die TUD gut aufgestellt ist, um zukünftige Herausforderungen anzugehen und ihre Forschungsstrategien weiter auszubauen. Die kommende Evaluationsrunde für neue Exzellenzuniversitäten im Oktober 2026 wird zeigen, wie sich die TUD im Wettbewerbsfeld positioniert und welche weiteren Schritte sie unternehmen wird, um ihre Spitzenposition in der Wissenschaft zu behaupten.