Ein bemerkenswerter Besuch steht der Filmhochschule bevor: Im Sommersemester 2026 wird Joshua Planz, ein talentierter 3D-Künstler und Filmemacher aus Brooklyn, als DAAD-Gastdozent auftreten. Planz bringt über ein Jahrzehnt an Erfahrung in den Bereichen visuelle Effekte und Animation mit und hat in dieser Zeit mit namhaften Studios wie The Mill, Psyop, Hornet und FuseFX zusammengearbeitet. Besonders eindrucksvoll sind seine jüngsten Projekte, zu denen die Produktionen „Barbie“ und „American Horror Story“ zählen.

Hinter Joshua Planz steht eine interessante Karriere. Bevor er als 3D-Animation Lehrer an der School of Visual Arts in New York City tätig wurde, war er auch als Kinderschauspieler aktiv. Ein Schlüsselmoment in seiner Leidenschaft für Animation war das Anschauen des Films „Prinzessin Mononoke“. Dieses Erlebnis inspirierte ihn, weiterhin kreativ tätig zu sein und sein Portfolio mit emotionalen Kurzfilmen und Inhalten für ein junges Publikum zu füllen. Derzeit hat er die Leitung der 3D-Abteilung bei HOPR Studios inne.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Vielfalt in der Produktionspipeline

Während seiner Lehre an der School of Visual Arts betreut Planz Studierende in verschiedenen Phasen der Produktionspipeline. Diese erstreckt sich vom Pre-Production über die Production/On-Set bis hin zur Post-Production. In der Post-Production steht die Asset Creation, Animation, FX Simulation, Lighting, Rendering sowie Compositing im Fokus. Diese Schritte sind entscheidend, um die Visualisierung von Ideen in hervorragende Filmprojekte zu verwandeln.

Für Planz ist die unabhängige künstlerische Arbeit eine Quelle kreativer Freiheit. Derzeit befindet er sich in der Vorproduktion seines selbst produzierten Animationsfilms „Dark Empress“, der tief persönliche Themen wie Burnout und Depression behandelt. Dabei liegt ihm die Förderung von Talenten besonders am Herzen. Sein Rat an Filmstudierende ist, sich auf ihr Handwerk zu konzentrieren und sich nicht von äußeren Einflüssen entmutigen zu lassen.

Ein Gewinn für die Filmhochschule

Um den Kontakt mit Planz herzustellen, wurde er von Rico Dober von der Filmhochschule angesprochen. Dieser Schritt verspricht, die Lehrqualität im Studiengang VFX/Virtual Production weiter zu verbessern. Planz sieht seine Rolle sowohl als Lehrer als auch als Künstler und ist überzeugt, dass die Kombination dieser beiden Bereiche zu einer dynamischen Unterrichtsatmosphäre führen wird.

Sein Werdegang und seine Ansichten über die Branche könnten für die Studierenden der Filmhochschule von unschätzbarem Wert sein. Eine solch praxisorientierte Perspektive durch einen erfahrenen Gastdozenten könnte entscheidend dazu beitragen, die nächste Generation von Filmmachern und Animatoren auf ihrem Weg zu begleiten und zu inspirieren. Dieses Engagement verspricht eine aufregende Zeit für alle Beteiligten.