Das RoboCup@Home-Team ToBi von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld wird in Kürze bei den RoboCup German Open 2026 in Köln antreten. Diese Veranstaltung, die parallel zur didacta 2026 und zur German Robotics Conference 2026 stattfindet, zieht über 50 Teams von Universitäten und Fachhochschulen an. Darunter sind mehrere amtierende Weltmeister aus Deutschland sowie Teams aus Europa, Asien und Nordamerika. Die Herausforderung für die teilnehmenden Roboter besteht darin, verschiedene komplexe Alltagssituationen zu meistern, wie das Interagieren mit Menschen, das Erkennen und Greifen von Objekten sowie das selbstständige Navigieren in einer Wohnumgebung. Uni-Bielefeld berichten, dass …
Das Team ToBi setzt sich in diesem Jahr aus neun Masterstudierenden der Intelligente Interaktive Systeme zusammen und wird von drei Tutor*innen sowie zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern des CITEC im COSY@Home-Lab betreut. In der vergangenen Auflage der RoboCup German Open, die 2025 in Nürnberg stattfand, erreichte das Team den zweiten Platz. Diese Erfolge sind nicht unbemerkt geblieben und mehrere Industriepartner, darunter Beckhoff Automation und Miele, unterstützen die Teamaktivitäten. Das COSY@Home-Lab am CITEC ist bekannt dafür, jährlich ein neues Team auf diese Wettbewerbschancen vorzubereiten. IDW-online berichtet, dass …
Von der Schule zur Weltmeisterschaft
In den Junior-Ligen der RoboCup German Open treten rund 200 Schüler-Teams aus ganz Deutschland gegeneinander an. Für viele von ihnen ist dies eine wertvolle Gelegenheit, praxisnahe Erfahrungen in der Robotik zu sammeln und sich auf eine mögliche Karriere in diesem Zukunftsfeld vorzubereiten. Der RoboCup hat sich etabliert als eine führende Plattform für Künstliche Intelligenz und Robotik in Europa, die nicht nur bei Studierenden, sondern auch bei Schulkindern großes Interesse weckt. Skills-Magazin zeigt, dass …
Was den RoboCup von anderen Wettbewerben abhebt, ist der Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kreativität. Über 1.000 Teilnehmer aus 12 Nationen kamen in der Vergangenheit zusammen, um intelligente autonome Roboter in verschiedenen Szenarien, von Fußball über Rettungseinsätze bis hin zu Anwendungen im Alltag, vorzuführen. Diese engagierte Teilnahme fördert nicht nur das Verständnis für mobile Robotik, sondern weckt auch die Freude am Lernen – ein schöner Nebeneffekt, der sowohl Schüler als auch Forschungsteams motiviert.