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An der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) geht es spannend zu: das Projekt V-RAY unter der Leitung von Prof. Dr. Eleni Gkika, Dr. Davide Scafa und PD Dr. Cas Dejonckheere verspricht frische Impulse für die Ausbildung im Strahlenschutz. Ziel der Initiative ist es, Studierenden und Fachkräften die Wirkungen ionisierender Strahlung realitätsnah näherzubringen, und das geschieht über den Einsatz von Virtual-Reality-Brillen.

Im Rahmen von V-RAY werden realitätsnahe Szenarien geschaffen, die den Teilnehmern helfen, ein besseres Verständnis für Strahlenphysik zu entwickeln. KI-gestütztes Feedback und Simulationen ermöglichen es, die Aufnahme und Streuung von Strahlung anschaulich darzustellen. Ein weiterer Vorteil: Studierende können Schutzmaßnahmen in einer praxisnahen Umgebung üben, was ihre Sicherheitskompetenzen nachhaltig stärken soll.

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Innovative Ansätze im Strahlenschutz

In einer ergänzenden Entwicklung hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine VR-Anwendung für Schulungen im medizinischen Strahlenschutz eingeführt. Diese Anwendung visualisiert speziell ionisierende, energiereiche Strahlung, die vor allem in Bereichen wie Herzkatheterlaboren vorkommt. Diese innovative Software steht als kostenloser Download zur Verfügung und bietet den Nutzern die Möglichkeit, in einem virtuellen Interventionsraum den Umgang mit Schutzkomponenten für Patient*innen und medizinisches Personal zu üben.

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Besonders spannend sind die realistischen Simulationen, die den Einfluss von Streustrahlung und die Wirkung von Patientenschutzmitteln darstellen. Hierbei können Schutzmaßnahmen wie Bleischürzen oder Schilddrüsenschutz in der VR-Umgebung getestet werden. Ein zusätzliches Feature ist die Echtzeitberechnung der effektiven Dosis für anwesende Personen, was die Schulungen sehr praxisnah macht. Nutzer können am Ende der Trainingseinheit die gesammelten Dosiswerte für sowohl Patient*in als auch Nutzer*in einsehen.

Technische Voraussetzungen für die Nutzung

Die Leistungsfähigkeit der VR-Anwendung setzt allerdings gewisse technische Mindestanforderungen voraus: Nutzer benötigen einen Intel Core i7 Prozessor der ersten Generation oder einen vergleichbaren, eine NVIDIA GeForce GTX 1070 Grafikkarte, mindestens 16 GB RAM sowie Windows 10. Zudem ist eine WLAN- oder Kabelverbindung zur VR-Brille erforderlich, um das volle Potenzial der Schulungssoftware auszuschöpfen.

Zusammengefasst zeigen sowohl das Projekt V-RAY als auch die Maßnahmen des BfS, dass die moderne Ausbildung im Strahlenschutz heute dynamischer und interaktiver gestaltet werden kann. Die Verknüpfung von Virtual Reality mit hochaktuellen Erkenntnissen aus der Strahlenphysik und praktischen Übungen könnte dazu beitragen, die Sicherheit und Effektivität im Umgang mit Strahlung zu erhöhen.

Für weitere Informationen zum Projekt V-RAY besuchen Sie bitte die Webseite der Universität Bonn und für die VR-Anwendung die Seite des BfS.