Am 11. März 2026 präsentieren sich zahlreiche neue Doktoranden, die im Oktober, November und Dezember 2025 ihren Abschluss an der Universität Duisburg-Essen feierten. Diese Akademiker stammen aus unterschiedlichen Disziplinen und haben sich mit innovativen, spannenden Themen beschäftigt, die in der akademischen und gesellschaftlichen Diskussion Gewicht haben.

Im Oktober 2025 wurden die ersten Scholaren ausgezeichnet. Benjamin Marcel Dennhardt, der sich mit der Profitabilität von plattformbasierten Geschäftsmodellen beschäftigt hat, und Hasan Gökku, der Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Wissen in internationalen Maschinenbauprojekten erforschte, zählen zu den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften. Im naturwissenschaftlichen Bereich wurden unter anderem Lukas Appelhoff, der die physikalischen Eigenschaften von Cyaninen untersuchte, und Victoria Berg, die sich den Pathomechanismen hinter HIV-assoziierten Lymphomen widmete, geehrt. Die Ingenieure sind durch Tobias Schuldt vertreten, der eine Luftqualitätsmessplattform entwickelte.

Vielfältige Forschungsschwerpunkte

Der November brachte weitere erfolgreiche Promotionen hervor, etwa in den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Kristina Lampe forschte an der Entwicklung und Evaluation eines Trainings zur Förderung mathematischer Kompetenzen bei Ingenieuren. Auch Jiajia Ma brachte neue Erkenntnisse zur Transformation des Beschäftigungssystems in chinesischen Staatsunternehmen mit. Die Naturwissenschaftler präsentierten die Vielfalt ihrer Dissertationen, etwa im Bereich der Immunforschung durch Alexander Beer, sowie neuartige Materialien wie die von Maximilian Kost.

Im Dezember stellten sich Doktoranden wie Clara Jutta Margarete Baumann, die den Wirkmechanismus von Investitionen in Kolumbien erforschte, und Aniket Udayrao Bhavthankar, der sich mit Indiens Demokratieverständnis befasste, vor. Im Rahmen der Ingenieurwissenschaften wurden ebenfalls vielseitige Themen behandelt, darunter aerodynamische Verfahren zur Partikelfraktionierung.

Innovationen in der Immuntherapie

Ein bemerkenswerter Forschungsbereich ist die Immuntherapie, wie die kürzlich eingeführte physiologisch basierte pharmakokinetische Modellierungsplattform (L-PBPK) zeigt. Diese Plattform ermöglicht es, die Verteilung therapeutischer Mittel im Körper zu simulieren, einschließlich der Interaktion von Zellen im Immunsystem. Das lymphatische System spielt hierbei eine entscheidende Rolle und bietet Einblicke in die Bewegung und Kommunikation von Immunzellen. Einige Modelle konnten zeigen, dass Tumoren unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und Immunantworten variieren, was für zukünftige Anwendungen in der Pharmakologie entscheidend ist, darunter auch die Erforschung von Nanomedizin.

Zusätzlich wurde untersucht, wie eine Th1-basierte kombinierte Immuntherapie in Tumormodellen wirkt. Effekte CD8+ T-Zellen zeigen signifikante Ergebnisse bei der Verlängerung der Überlebenszeit, während die Gabe eines schon zugelassenen onkolytischen Virus zu einer verlangsamten Tumorprogression führen kann. In Kombination führten die Therapien zu ermutigenden Ergebnissen, die deren Translation in klinische Anwendungen potenziell vorantreiben könnten.

Diese Beiträge der Doktoranden an der Universität Duisburg-Essen sind nicht nur akademische Errungenschaften, sondern auch Impulse für die Wissenschaftsgemeinschaft und die Gesellschaft insgesamt. Wir freuen uns auf die spannenden Entwicklungen und die Anwendung dieser Forschungsergebnisse in der Praxis.

Für weitere Informationen über die Promotionen und die Forschungsergebnisse besuchen Sie gerne die Seiten der Universität Duisburg-Essen, der NCBI sowie der Universität Tübingen.