Am 1. Dezember 2025 hat Dr. Henning Reis den Ruf auf die Professur für Molekulare Pathologie an der Fakultät für Medizin des Universitätsklinikum Essen angenommen. Diese Fachrichtung stellt einen zentralen Bestandteil der modernen Diagnostik dar und wird zunehmend wichtiger, um exakte Diagnosen und fundierte Therapieentscheidungen zu treffen. Die molekulare Pathologie ergänzt die traditionelle morphologische Gewebsbegutachtung und ist ein wachsendes Teilgebiet, das vor allem durch die Anwendung der Molekularbiologie neue Wege in der Tumor- und Erregerdiagnostik eröffnet. So kommen u.a. Methoden wie die Polymerasekettenreaktion (PCR) und Sequenzanalysen zum Einsatz, die es ermöglichen, Tumormutationen genau zu identifizieren und personalisierte Behandlungen zu entwickeln, wie pm.mh.tum.de erläutert.

Die molekulare Pathologie legt dabei besonderen Wert auf Qualität. Ein erfahrenes Team aus Biologen, technischen Assistenten und molekularpathologisch geschulten Ärzten sorgt dafür, dass alle Verfahren höchsten Standards gerecht werden. Zudem nimmt das Institut an externen Ringversuchen zur Qualitätssicherung teil. Diese regelmäßige Teilnahme betont das Engagement für exzellente Diagnosestandards in einem sich ständig weiterentwickelnden medizinischen Feld.

Neue Professuren an der Universität Duisburg-Essen

Doch nicht nur im Bereich der molekularen Pathologie gibt es Neuerungen. Zum 1. Februar 2025 wurde Dr. Rossana Cavagnini auf die Juniorprofessur für BWL, insb. Data Analytics an der Mercator School of Management berufen. Ihre Expertise wird die Verbindung von Betriebswirtschaft und Datenauswertung stärken, eine Paradedisziplin in der heutigen datengetriebenen Welt.

Znumm andere Berufungen zählt auch Dr.-Ing. Katharina Glock, die ebenfalls am 1. Februar 2026 den Ruf auf die Professur für Technische Logistik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften angenommen hat. Ihre Forschung wird sich neuen logistischen Herausforderungen stellen, die durch den digitalen Wandel geprägt sind.

Forschung zu regionaler Ungleichheit

Ein weiteres wichtiges Thema ist die regionale Ungleichheit. Dr. rer. pol. Hannah Illing hat zum 1. Februar 2026 den Ruf auf die Juniorprofessur für VWL, insb. regionale Ungleichheit angenommen. Ihr Beitrag wird sicher helfen, wirtschaftliche Fragestellungen in Bezug auf unterschiedliche Regionen tiefgehender zu beleuchten und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

Insgesamt sind diese Neubesetzungen nicht nur ein Gewinn für die jeweiligen Fakultäten, sondern auch für die gesamte Forschungsgemeinschaft. Sie bringen frische Impulse und Perspektiven in die akademische Landschaft, die sowohl für Studierende als auch für die Gesellschaft von großem Nutzen sein können.

Ein weiterer spannender Blick in die Zukunft der Pathologie wird durch das Sonderheft „Next Generation Pathology“ geworfen, das sich mit Themen wie Molekularpathologie, personalisierter Medizin und digitaler Pathologie beschäftigt. Beiträge und Analysen aus dem Bereich der molekularen Pathologie versprechen interessante Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in diesem sich schnell verändernden Feld, wie ncbi.nlm.nih.gov zusammenfasst.