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Im Rahmen des diesjährigen Bildungstags von nordisch.digital, der in der Käte-Lassen-Schule in Flensburg stattfand, wurde die Europa-Universität Flensburg (EUF) als offizielle Partnerin vorgestellt. Die Veranstaltung, die sich ganz der Künstlichen Intelligenz (KI) im Unterricht widmete, zog knapp 90 Lehrkräfte, Studierende und Hochschullehrende an und bot einen Rahmen für den Austausch über innovative Lehrmethoden.

Sven Bertel, Professor für Usability an der Hochschule Flensburg, äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit und die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Integration von KI in die Bildungslandschaft ergaben. Auch Prof. Dr. Axel Grimm, Vizepräsidentin für Digitalisierung an der EUF, hob die wertvolle Verbindung zwischen nordisch.digital und dem Digital Learning Campus hervor, die neue Perspektiven für das Lehren und Lernen eröffnet.

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Ein Tag voller Impulse und Workshops

Im Mittelpunkt des Bildungstags stand ein spannender Impulsvortrag von Prof. Dr. Marlit Lindner. Sie behandelte die Chancen und Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI im Bildungsbereich verbunden sind. Besonders auffällig war das Konzept des „Conversation-Based Assessment“, bei dem ein KI-Tutor durch dialogische Gespräche den Lernstand von Schülerinnen und Schülern erfasst und individuelles Feedback gibt. Dies soll den Lehrkräften helfen, besser auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schüler einzugehen und den Unterricht gezielter zu gestalten.

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Die Workshops, die an diesem Tag angeboten wurden, boten den Teilnehmern die Möglichkeit, verschiedene Anwendungen von KI im Unterricht praktisch auszuprobieren. Folgende Themen wurden behandelt:

  • IT2-School KI-Modul
  • Klangwelten – Texte hörbar gestalten
  • TagTool – Digitale Lichtkunst und Animation im Kunstunterricht
  • Lernen mit VR und AR: Potenziale immersiver Medien im Unterricht
  • KI-unterstütztes Feedback und Korrekturen im schulischen Kontext
  • Laborino – ein robustes Mini-Labor für Schule
  • Unterrichtsplanung mit KI

In einem Expertengespräch, moderiert von Uwe Neuhaus und Dr. Gunnar Hansen, wurde die Rolle der KI im Schulunterricht erörtert und ein Blick auf die diagnostischen Prozesse geworfen, die durch digitale Lösungen entweder als Herausforderung oder als kreative Chance gesehen werden können.

Ein Blick in die Zukunft der Bildung

Die Diskussion über den Einsatz von KI im Unterricht zeigt, dass das Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt. Künstliche Intelligenz kann Gruppenarbeiten unterstützen, Schreibaufgaben bewerten oder individualisierte Rückmeldungen geben. Doch, wie auch in der Veröffentlichung der Handreichung „Künstliche Intelligenz in der Schule“ dargestellt, ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit KI unerlässlich. Diese soll nicht nur als Werkzeug, sondern als Teil eines umfassenden didaktischen Konzepts betrachtet werden, um den Lernenden eine qualitativ hochwertige Bildung zu gewährleisten.

Zusätzlich zur Veranstaltung in Flensburg wird das nächste Treffen der nordisch.digital vom 29. September bis 1. Oktober 2026 stattfinden. Lehrkräfte und Interessierte sind aufgerufen, sich aktiv an dieser wichtigen Diskussionsreihe zu beteiligen, die die Zukunft des Lehrens und Lernens in Digitalzeiten gestalten wird.

Für weitere Informationen über den Bildungstag und die Rolle der Künstlichen Intelligenz in Schulen, siehe die Berichterstattung von uni-flensburg.de, nordisch.digital und bildungsserver.de.