Am 19. März 2026 wird die Leuphana Universität Lüneburg zur Bühne für innovative Bildungsansätze. In einem spannenden Event unter dem Motto „Gemeinsam die Schule von morgen entwickeln“ wird ein interaktiver Austausch unter Bildungsakteuren gefördert. Hier sind alle am Schulalltag Beteiligten eingeladen, neues Wissen zu erwerben und Ideen zur Schulveränderung zu sammeln. Der Veranstaltungstag bietet eine einmalige Gelegenheit, sich mit Fachleuten zu vernetzen und verschiedene Lösungsansätze für die Herausforderungen im Bildungssystem zu erproben.
Besonderes Highlight ist ein Impuls von Prof. Dr. Steffen Farny, der den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis beleuchten wird. Zudem können die Teilnehmenden innovative Konzepte testen und sich an einem „Serious Game“ für Schulleitungen sowie dem kreativen Bauen von Zukunftsszenarien mit Lego® Serious Play® beteiligen. Eine Planung einer „Wanderkonferenz“ zur Vernetzung von Schulen verspricht eine nachhaltige Fortführung der angestoßenen Diskussionen.
Digitale Lehrmethoden im Schulalltag
Die Digitalisierung bringt frischen Wind in den Unterricht und eröffnet Lehrkräften neue Chancen für interaktive, flexible und motivierende Lehrmethoden. Doch oftmals herrschen Unsicherheiten, insbesondere bei der Auswahl geeigneter digitaler Tools. Laut Martinsfeld ist es entscheidend, die didaktische Zielsetzung vor der Auswahl der Tools klar zu definieren. Mit klassischen Methoden wie der SAMR-Methodik können Lehrkräfte die Integration digitaler Werkzeuge gezielt angehen und reflektieren.
Fünf praxisnahe Erfolgsfaktoren spielen dabei eine zentrale Rolle: von der klaren Zielsetzung über aktivierende Methoden bis hin zur Implementierung von KI-gestützten Lernangeboten, die individualisiertes Lernen unterstützen. Beliebte Tools, wie Padlet und Quizlet, können je nach Fach und Lernziel eingesetzt werden, während die Kombination von Präsenz- und Online-Lernen durch Blended Learning neue Perspektiven eröffnet.
Neue Wege für das Lernen
Das Energiebündel der Digitalisierung ist auch in der hochschulischen Lehre spürbar. Ein Beispiel für gelungene digitale Lehre sind Hochschuldozenten, die interaktive Seminare mit digitalen Whiteboards und Quiz-Apps gestalten. Dies führt zu einer höheren Studierendenbeteiligung und verbessert die Bewertung der Seminare merklich. Aktivierenden Methoden wird eine große Bedeutung zugemessen, da sie das Wissen vertiefen und die Lernenden zum selbstständigen Arbeiten anregen, wie die KIT beschreibt.
Um Lehrkräfte zu unterstützen, gibt es zahlreiche Angebote zur gezielten Auswahl und Kombination digitaler Methoden. Die Integration europäischer Plattformen und das Einholen von regelmäßigem Feedback sind essenziell, um Sicherheit im Umgang mit digitalen Tools zu schaffen und dabei Datenschutz nicht aus den Augen zu verlieren.
Insgesamt zeigt sich, dass für einen erfolgreichen digitalen Unterricht eine gut strukturierte und didaktisch fundierte Vorgehensweise notwendig ist. Die laufende Vernetzung, der Austausch von Best Practices und das gemeinsame Experimentieren mit digitalen Tools sind dabei Schlüssel zu einer motivierenden Lernumgebung, die den Bedürfnissen der Lernenden gerecht wird.
Der Event am 19. März 2026 bietet somit nicht nur eine Plattform für neue Ideen, sondern auch einen Raum, in dem die Schule von morgen konkret gestaltet werden kann. Wer mehr erfahren möchte, sollte sich diesen Termin im Kalender vormerken!



