Am 13. März 2026, zwischen 16.15 und 17.15 Uhr, öffnet die Kinder-Uni Münster erneut ihre Tore im Hörsaal H 3 am Schlossplatz 46. Ein spannendes Thema steht auf der Agenda: Die antike Kleidung im antiken Griechenland und Römischen Reich. Referent Dr. Torben Schreiber vom Archäologischen Museum der Universität Münster begeistert die jungen Zuhörer mit anschaulichen Erklärungen und wird sogar originalgetreue, nachgearbeitete antike Gewänder wie Tunika, Toga und Peplos mitbringen, die die Kinder anprobieren können.

Die Anmeldung zu dieser besonderen Veranstaltung ist bis zum 12. März um 10 Uhr notwendig, und es ist auch eine Videoübertragung geplant. Diese Veranstaltung ist speziell für Schulkinder der dritten bis siebten Klasse gedacht und wird von der Kinder- und Jugend-Uni „Q.UNI“ an der Abteilung Wissens- und Technologietransfer (WiT) der Universität Münster organisiert. Es ist eine hervorragende Gelegenheit, nicht nur einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, sondern auch die Stoffe, die Herstellung und die gesellschaftliche Bedeutung der Kleidung vor etwa 2.000 Jahren zu erkunden.

Die Vielfalt der antiken Kleidung

Wie sahen die Kleider der antiken Griechen eigentlich aus? Männer wählten bei kühler Witterung oft den Himation, einen langen, rechteckigen Mantel aus Wolle. Kunstvoll um den Körper geschlungen, ließ er die rechte Schulter frei. Im 5. Jahrhundert v. Chr. hielt der Chlamys Einzug, ein ebenso vielseitiges Kleidungsstück, das ebenfalls um den Körper gewickelt und mit einer Fibel, einer Art Spange, geschlossen wurde. Auch hier blieb der rechte Arm unbedeckt. Die Griechen waren kreativ im Umgang mit Tüchern, die sie aus verschiedenen Materialien in bunten oder einfarbigen Designs trugen.

Die Art der Faltung und Bindung, die sie verwendeten, war im Grunde genommen gleich, doch die Ausführung variierte je nach Vorliebe und Anlass. Diese Techniken fanden später ihren Weg zu den Römern, die sie leicht abwandelten. Die Kleidung war mehr als nur ein Stück Stoff; sie spiegelte den gesellschaftlichen Status und das persönliche Geschmacksempfinden wider. Die Kinder-Uni ist somit nicht nur eine lehrreiche, sondern auch eine kreative Gelegenheit für die jungen Teilnehmer, die modischen Traditionen der Antike hautnah zu erleben.

Interessierte Schülerinnen und Schüler sollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und sich rechtzeitig unter www.uni-muenster.de/kinderuni/ anmelden. Einblicke in die bunte Welt der antiken Mode warten auf sie!