Am Montag, den 9. März, um 18 Uhr findet an der Studiobühne der Universität Münster eine spannende Podiumsdiskussion unter dem Titel „KI in Westfalen: Praxisbeispiele und Erfolgsgeschichten aus Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen“ statt. Veranstaltet von der Universitätsgesellschaft Münster in Zusammenarbeit mit dem Verein „Westfalen e.V.“, zielt die Veranstaltung darauf ab, den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Region zu beleuchten.

Unter den Diskutierenden sind Vertreter aus verschiedenen Bereichen: Marcus Loskant von der LVM Versicherung, Dr. Annegret Saxe von der Sparkasse Münsterland Ost, Prof. Dr. Jan vom Brocke von der Universität Münster, Dr. Nikolas Apitzsch vom Stadt Unna und Georg Woditsch von der Alexianer Daks GmbH. Sie werden Einblicke geben, wie KI in ihren Organisationen erfolgreich implementiert wird und welchen Nutzen diese Technologie bereits stiftet.

Ein Blick auf innovative Technologien

Die Relevanz von KI nimmt in der Geschäftswelt stetig zu. Systeme, die auf maschinellem Lernen, natürlicher Sprachverarbeitung und intelligenter Automatisierung basieren, verbessern Entscheidungsprozesse und die betriebliche Effizienz erheblich. Wie vtiger beschreibt, setzen Unternehmen KI ein, um nicht nur Daten zu analysieren, sondern auch um wiederkehrende Prozesse zu automatisieren und personalisierte Kundenerlebnisse zu schaffen.

Ein besonders innovatives Beispiel im Bereich der KI ist das Sprachmodell Teuken-7B. Dieses große KI-Modell, das im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „OpenGPT-X“ entwickelt wurde, ermöglicht es Unternehmen, maßgeschneiderte KI-Lösungen zu kreieren und dabei die Kontrolle über ihre sensiblen Daten zu behalten. Laut KI NRW ist das Modell Open Source und unterstützt 24 EU-Amtssprachen, was insbesondere internationalen Unternehmen zugutekommt, die mehrsprachige Dienstleistungen anbieten.

Sichere Zukunft mit KI

Der Einsatz von Technologien wie Teuken-7B zeigt, wie Unternehmen die Vorteile von KI für sich nutzen können – von der Verbesserung von Prognosen im Vertrieb bis hin zur Optimierung von Marketingkampagnen. KI hat das Potenzial, in allen Unternehmensbereichen den Unterschied zu machen, sei es in der Datenanalyse oder der Automatisierung operativer Prozesse.

Dennoch ist der Weg zur erfolgreichen Implementierung von KI nicht ohne Herausforderungen. Fragen zur Datenqualität, Integrationskomplexität und ethischen Risiken müssen sorgfältig bedacht werden. Wie vtiger aufzeigt, sollten Unternehmen strategisch planen und Anwendungsfälle identifizieren, die einen hohen Effekt versprechen.

Um an der Podiumsdiskussion teilzunehmen, ist eine Anmeldung erforderlich; Interessierte können sich unter diesem Link registrieren.