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Am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück sind die Vorbereitungen für eine aufregende Veranstaltung im vollen Gange. Die diesjährige internationale PhD Spring School, geleitet von Promovierenden für Promovierende, steht im Mittelpunkt und bringt 46 Teilnehmende aus 22 Universitäten in 15 Ländern zusammen, darunter Argentinien, Australien, Indien und mehrere europäische Staaten. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung in der Forschung sind, besonders im Kontext der Migration.

Die Spring School, die im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs „Produktion von Migration“ (SFB 1604) stattfindet, beleuchtet das Thema der gesellschaftlichen Herstellung von Migration und deren weitreichenden Folgen. Renommierte Vortragende wie Prof. Dr. Nina Glick Schiller von der University of Manchester und Prof. Dr. Valentina Mazzucato von der Maastricht University bieten ihr Fachwissen in Form von Vorträgen, Workshops sowie Paper- und Posterpräsentationen an. Solche Interaktionen erleichtern den jungen Wissenschaftler:innen den Zugang zu neuen Ideen und Perspektiven.

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Ein buntes Programm

Das Programm der Spring School umfasst nicht nur akademische Beiträge, sondern auch eine Filmvorführung des Dokumentarfilms „Derrière le soleil“ (Behind the Sun), gefolgt von einer Diskussion mit dem Regisseur Dhia Jerbi. Dies bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit Migration auf einer persönlichen und emotionalen Ebene auseinanderzusetzen.

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Zusätzlich steht eine Exkursion zu den Osnabrücker Verein EXIL e.V. sowie zur Erinnerungsstätte Baracke 35 auf dem Programm. Diese Besuche verdeutlichen die historische und aktuelle Relevanz der behandelten Themen, die von Arbeitsmigration über Transnationalismus bis hin zu Asylpolitik und zivilgesellschaftlichem Engagement reichen.

Ein interdisziplinärer Ansatz

Der Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit ca. 8,3 Millionen Euro bis Ende 2027 gefördert wird, spielt eine zentrale Rolle in diesem Kontext. Prof. Dr. Andreas Pott, ein Sozialgeograph, leitet den SFB, der interdisziplinäre Ansätze aus verschiedenen Fachgebieten wie Erziehungswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Sozialanthropologie kombiniert. Hier sollen die gesellschaftlichen Aushandlungen und der Wandel im Umgang mit Migration analysiert werden, um tiefere Einblicke in die Mechanismen zu bekommen, die unsere Wahrnehmung und Behandlung von Migrant: innen prägen.

Besonders spannend ist die Tatsache, dass dieser SFB der erste seiner Art in der über 50-jährigen Geschichte der Universität Osnabrück ist. Das Engagement in fächerübergreifenden Forschungsprogrammen eröffnet neue Wege, um gesellschaftliche Themen anzugehen und Lösungen im Dialog mit den relevanten Akteuren zu entwickeln. Mit der Basis des IMIS im Rücken ist die Universität bestens aufgestellt, um zu dieser Vielfalt an Perspektiven beizutragen.

Die Organisation der Spring School wird von einem engagierten Team rund um Yasemin Okay, Isabel Hoffmann und Prof. Dr. Christine Lang koordiniert. Einige der Veranstaltungen sind auch für alle Interessierten zugänglich, und so läutet die Spring School nicht nur eine Phase intensiver akademischer Auseinandersetzung ein, sondern auch ein Welcoming Event für alle an diesem wichtigen Thema Interessierten.