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Der Zugang zu technischer Bildung ist für Menschen mit Behinderung oft durch Barrieren eingeschränkt. Hier setzt das Lehr-Lernlabor inklusive Technische Bildung (LLiT) an der Universität Potsdam an, welches kürzlich mit dem LeLa-Preis ausgezeichnet wurde. Die Ehrung fand im Rahmen der Jahrestagung des Bundesverbands der Schülerlabore in Osnabrück statt, wo [uni-potsdam.de] berichtet, dass Prof. Dr. Isabelle Penning und Carolin Hammer den 3. Preis in der Kategorie „Vielfalt“ entgegennehmen durften.

Das LLiT ist als „hochgradig innovatives Reallabor“ konzipiert und vereint in beeindruckender Weise technische Bildung und Förderpädagogik. Hier arbeiten Studierende der Fachrichtung Wirtschaft-Arbeit-Technik Hand in Hand mit Lehramtsstudierenden der Förderpädagogik. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, Lernangebote speziell für Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt der geistigen Entwicklung zu entwickeln und so den Zugang zur technischen Bildung zu verbessern.

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Vielfalt der Preisträger und ihre Innovationen

Der LeLa-Preis, der mit einem Gesamtvolumen von 40.000 € dotiert ist, würdigt herausragende Leistungen, die Schülerlabore und -netzwerke in Deutschland anbieten. In diesem Jahr konnte sich das LLiT gegen eine Vielzahl anderer exzellenter Projekte durchsetzen und wurde für sein Engagement in der inklusiven technischen Bildung ausgezeichnet. Die Preisträger der diesjährigen Verleihung sind ebenso beeindruckend:

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Platz Projekt Labor
1. Preis Lokale Klimadaten analysieren Lehr-Lern-Labor PHyLa, Karlsruhe
2. Preis DoGrIn – Dortmunder Green Innovation KITZ.do, Dortmund
3. Preis Thermodynamik – Die Thermosflasche der Zukunft teutolab-chemie, Bielefeld

Die von den Schülerlaboren entwickelten Projekte fördern nicht nur die Neugier, Kreativität und den Forschergeist der Schülerinnen und Schüler, sondern motivieren sie auch, über den Tellerrand hinaus zu denken. Das LLiT zeigt, wie enge Verzahnungen von Theorie und Praxis dazu beitragen können, multiprofessionelle Teamkompetenz zu stärken.

Nachhaltige Effekte und gesellschaftliche Verantwortung

Ein weiterer zentraler Aspekt des LLiT ist seine Funktion als außerschulischer, barrierearmer Lernort, der Selbstwirksamkeit durch technisch-praktisches Handeln ermöglicht. Sicherheitsbedenken und curriculare Einschränkungen werden dabei modernen Konzepten der technischen Mündigkeit angepasst. Darüber hinaus sorgt das Projekt für nachhaltige Effekte, die über die Universität hinaus wirken, unter anderem durch die Bereitstellung von Open Educational Resources.

Die ausgezeichneten Projekte des LeLa-Preises setzen neue Maßstäbe in der Bildung und leisten einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung von Lernorten in Deutschland. Der Preis, so [lernortlabor.de], dient nicht nur der Anerkennung exzellenter Arbeiten, sondern soll auch neue Ideen inspirieren und zukünftige Bildungsansätze anregen.