Am 18. März 2026 feiert Maria Kolbe ein besonderes Jubiläum: 25 Jahre Tätigkeit an der Universität Vechta und im Öffentlichen Dienst. Bei einer kleinen Feier gratulierten die Vizepräsidentin Petra Brake und die Personalratsvorsitzende Monika Riesmeier. Kolbe, die ihre Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten absolviert hat, blickt auf eine bewegte Zeit zurück. Nach ersten Schritten in der freien Wirtschaft kam sie 1999 an die damalige Hochschule Vechta, wo sie mit einem befristeten Vertrag im Schreibdienst des Instituts für Geschichte und Historische Landesforschung (IGL) begann.
Ihre Hauptaufgaben umfassten das Schreiben von Dokumenten, was oft nach Diktat erfolgte und die Zeit vom Umgang mit Schreibmaschinen prägte. Nahezu nostalgisch erinnert sich Kolbe an die Herausforderungen, die insbesondere durch die Speicherung von Daten auf Diskette geprägt waren. Trotz der technischen Entwicklungen betont sie die positive Arbeitsatmosphäre und den wertschätzenden Umgang, den sie in all den Jahren erfahren hat. Bei ihrem Rückblick auf die vielen Lehrenden, die die Universität seitdem verlassen haben, schätzt sie die weiterhin bestehenden Kontakte.
Einblicke in den Werdegang
Durch verschiedene Vertragsaufstockungen und Umsetzungsmaßnahmen durchlief Kolbe mehrere Institutionen innerhalb der Universität. 2006 kehrte sie zum IGL zurück und bildete sich weiter, bevor sie 2012 ins Dezernat 1 – Personal wechselte. Hier war sie für das Bewerbungsverfahren, die Veröffentlichung von Ausschreibungen sowie die Zeitwirtschaft mit Krankmeldungen verantwortlich. Ihre Aufgaben erforderten nicht nur Engagement, sondern auch die Fähigkeit, selbstständig und strukturiert zu arbeiten.
Aktuell ist die Universität Vechta auf der Suche nach einem wissenschaftlichen Mitarbeiter oder einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin in den Fachbereichen Germanistik und Kulturwissenschaften. Der Stellenbeginn ist für den 1. April 2026 geplant und bietet eine befristete Anstellung über drei Jahre mit der Möglichkeit auf Verlängerung. Die Position umfasst nicht nur Forschung und Lehre, sondern auch die Unterstützung bei der Drittmitteleinwerbung und die Entwicklung eines eigenen Forschungsprofils. Es ist eine spannende Möglichkeit, in einem dynamischen Umfeld zu arbeiten, das aktuell mehr als 3.500 Studierende und über 500 Beschäftigte zählt und stark auf Vielfalt und Chancengerechtigkeit setzt.
Entgelt und Bedingungen
Für die ausgeschriebene Stelle ist die Entgeltgruppe 13 TV-L vorgesehen. Ab April 2026 liegt das monatliche Bruttoentgelt in den Stufen von E 14 TV-L zwischen 5.144 Euro in Stufe 1 und 7.194 Euro in Stufe 6. Diese Entgeltgruppe setzt eine wissenschaftliche Hochschulbildung voraus und reflektiert zudem die Komplexität der Aufgaben. Es werden nicht nur fachliche Fähigkeiten gefordert, sondern auch Erfahrung in E-Learning und der Umgang mit modernen Informationssystemen sind von Vorteil. Bewerbungen können bis zum 30. November 2025 eingereicht werden und müssen unter anderem ein Motivationsschreiben sowie einen wissenschaftlichen Lebenslauf beinhalten.
Wahrlich ein gutes Geschäft, das sich hier für alle Forscher:innen und Lehrenden machen lässt, die sich für eine solide Karriere in der Wissenschaft interessieren. Maria Kolbe bleibt ein Beispiel, wie eine lange und erfüllte Karriere im öffentlichen Dienst aussehen kann, und ihre Erfahrungen werden sicher viele inspirieren, den Schritt zu wagen und Teil dieser dynamischen Gemeinschaft zu werden.