Eine spannende Möglichkeit für kreative Köpfe: Studierende der Bauhaus-Universität Weimar und ihrer Partneruniversitäten sind eingeladen, Beiträge für eine internationale digitale Ausstellung einzureichen. Diese findet vom 9. bis 13. Juni 2026 in Brüssel statt und wird als offizielles Satellitenevent des EU-Festivals des New European Bauhaus (NEB) organisiert. Das übergreifende Thema der Ausstellung lautet „Beauty Unseen“, wobei der Fokus auf der Enthüllung verborgener Schönheiten und unsichtbarer Verbindungen in Europa liegt. Hier geht es darum, nicht nur das Sichtbare, sondern auch das Unsichtbare in all seinen Facetten zu beleuchten.

Für diese Veranstaltung können Einzel- und Gruppenbeiträge eingereicht werden, und die Teilnehmenden sind in ihrer Wahl des digitalen Mediums völlig frei: Sei es Film, Grafik, Audio oder eine andere Form der Kunst. Die Einreichungsfrist endet am 24. Mai 2026. Die Werke werden am 3. Juni bekannt gegeben, bevor die Ausstellungseröffnung am 11. Juni stattfindet und die Ausstellung bis zum 30. Juni dauert. Interessierte können sich über das Online-Formular anmelden, wobei weitere Details auf den Seiten der Bauhaus-Universität Weimar einsehbar sind hier.

Der Kontext des Neuen Europäischen Bauhauses

Doch was steckt eigentlich hinter dem New European Bauhaus? Diese Initiative, die 2020 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde, versucht, den European Green Deal mit kulturellen und sozialen Aspekten zu verbinden. Ziel ist es, eine nachhaltige, inklusive und ästhetisch ansprechende Zukunft zu gestalten. Dabei ist das NEB nicht nur ein reines Bauprojekt, sondern ein transdisziplinärer Ansatz, der zahlreiche Instrumente und Aktivitäten umfasst, wie die NEB-Prizes, NEB-Lab, NEB-Festival, NEB-Academy und NEB-Facility.

Ein zentrales Merkmal des NEB ist die Akzentuierung von Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion. Besonders die Integration von ökologischer Transformation mit kultureller und sozialer Verantwortung steht im Vordergrund. Das NEB entwickelt sich kontinuierlich weiter und hat die Aufgabe, Prinzipien in konkrete Projekte und politische Maßnahmen zu überführen. Der nationale Kontaktpunkt in Deutschland, unter der Aufsicht der Bundesstiftung Bauakademie, spielt hierbei eine wichtige Rolle, indem er als Schnittstelle zur Europäischen Kommission agiert und weitere Informationen bereitstellt.

Einladung zur Teilnahme

Das NEB lebt vom Engagement der Community und dem Austausch über Fach- und Ländergrenzen hinweg. Der partizipative Ansatz ruft Akteur*innen aus verschiedenen Sektoren auf, neue Ideen zu entwickeln und bestehende Konzepte zu überdenken. Die bevorstehende Ausstellung im Rahmen dieses Programms bietet somit nicht nur eine Plattform für kreative Ausdrucksformen, sondern auch die Möglichkeit, sich aktiv an der zukunftsfähigen Gestaltung von Städten und Lebensräumen zu beteiligen. Fragen zur Teilnahme können direkt an das Student Council der Bauhaus-Universität gerichtet werden.

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Mit diesem spannenden Projekt wird deutlich, dass Kunst und Architektur in engem Zusammenhang mit gesellschaftlichen Themen stehen. Das NEB fördert nicht nur die Sichtbarmachung und gesellschaftliche Wirksamkeit des Europäischen Green Deal, sondern lädt auch dazu ein, die Schönheit unseres Umfelds neu zu entdecken und zu gestalten.