Am 24. Februar 2026 fand im Science and Art Lab des Altgebäudes der TU Braunschweig ein spannendes Speed-Dating für die Projektteams der Ecoversity-Initiative statt. An diesem besonderen Tag trafen sich Mitarbeitende aus 16 verschiedenen Arbeitsbereichen, um sich untereinander kennenzulernen und über ihre vielseitigen Aufgaben zu sprechen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Vernetzung über Fachgebiete hinweg zu fördern und eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus Industrie, Politik und Gesellschaft zu ermöglichen. Damit bekräftigt die TU Braunschweig ihr Engagement für eine transformative Wissenschaft, die in die Gesellschaft hineinwirkt und neue Wege beschreitet.
Die Ecoversity, ein Konzept, das auf die Schaffung von synergetischen Effekten zwischen den universitären Disziplinen abzielt, wird durch das Förderprogramm Zukunft.Niedersachsen unterstützt. Ziel ist es, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden aktiv zu fördern. „Wir benötigen engagierte Personen, die als Changemaker auftreten und die Gemeinschaft im Ökosystem schätzen“, verdeutlicht ein Vertreter der Initiative. So umfasst der Ansatz nicht nur Forschung und Lehre, sondern auch Transferprojekte und wissenschaftliches Management, wodurch neue Perspektiven auf wissenschaftliche Themen und deren gesellschaftliche Relevanz entstehen.
Speed-Dating-Format und zukünftige Kooperationen
Das Speed-Dating-Format, bei dem 15-mal fünf Minuten an jeweils acht Tischen diskutiert wurde, ermöglichte es den Teilnehmern, Inhalte zu teilen, Schnittstellen zu entdecken und erste Ideen zur Zusammenarbeit zu entwickeln. TU-Präsidentin Angela Ittel unterstrich in ihrer Ansprache die Wichtigkeit der Vernetzung und die vielfach positiven Beiträge, die jedes einzelne Projekt leisten kann. „Es geht darum, aktiv die Transformation der Wissenschaft und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft mitzugestalten“, appellierte sie an die Anwesenden.
Dieser Tag markierte nicht nur einen Austausch, sondern auch den Anfang eines Prozesses, um die geknüpften Kontakte und Ideen für gemeinsame Aktionen festzuhalten. In der Dynamik der heutigen Zeit ist die Zusammenarbeit über disziplinäre Grenzen hinweg wichtiger denn je. Gerade im Rahmen der Ecoversity wird auf interdisziplinäre Partnerschaften gesetzt, um den Anforderungen der modernen Gesellschaft gerecht zu werden.
Internationale Perspektiven und Kooperationen
Die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit wird ebenfalls von der Bundesregierung betont, insbesondere im Kontext der Innovationsfähigkeit und den Herausforderungen, die sich global ergeben. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sieht die internationale Kooperation als Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Im Jahr 2022 wurden bereits über 2278 internationale Vorhaben mit 1,335 Milliarden Euro gefördert, um die Zusammenarbeit im Bildungsbereich und in der Forschung zu intensivieren. Dies spricht für die umfangreiche Unterstützung, die Wissenschaftler und Bildungseinrichtungen benötigen, um sich den globalen Anforderungen zu stellen und gleichzeitig die Freiheit der Wissenschaft zu gewährleisten.
Zusammengefasst zeigt das Speeddating der Ecoversity-Initiative, dass die TU Braunschweig mutig in eine Zukunft geht, in der Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Dialog, der an diesem Tag geführt wurde, ist überaus vielversprechend und wird die kommenden Jahre erheblich prägen.
Für weitere Informationen über die Ecoversity-Initiative besuchen Sie bitte die Seite der TU Braunschweig oder erfahren Sie mehr über die internationale Zusammenarbeit unter BMFTR.