Am 24. Februar 2026 fand der diesjährige Wirtschaftsempfang mit dem Motto „Future Solutions“ im Lichthof des Welfenschlosses statt. Veranstalter waren die Leibniz Universität Hannover (LUH) sowie die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN). Ziel dieser Zusammenkunft war es, den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern und neue Formen der Kooperation auszuloten. Ein Blick auf die diesjährigen Inhalte zeigt, wie wichtig die Verbindung von Forschung und praktischer Anwendung in Niedersachsen ist.
Benedikt Hüppe, der Hauptgeschäftsführer der UVN, hob in seinen Anmerkungen hervor, dass die Kommerzialisierung einen zentralen Aspekt der modernen Wissenschaftskultur darstellt. Universitäten seien nicht nur Orte der Wissensgenerierung, sondern auch der Ideenanwendung, was die Notwendigkeit eines aktiven Dialogs unterstreicht. Auch der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, war anwesend und bekräftigte die Bedeutung dieser Partnerschaften für die Weiterentwicklung der Region.
Innovative Ideen im Pitch-Format
Die Veranstaltung bot eine Plattform für innovative Ideen: Acht Vortragende aus Wissenschaft und Wirtschaft präsentierten ihre Projekte in kurzen Pitches. Die Themen setzten sich mit aktuellen Herausforderungen auseinander, darunter IT-Sicherheit, Gesundheit, Kreislaufwirtschaft und Stadtentwicklung. Dr. Volker Müller, ebenfalls Hauptgeschäftsführer der UVN, brachte regionale Belange zur Sprache und wies auf die Abhängigkeit der niedersächsischen Wirtschaft von der Innovationskraft der Wissenschaft hin. Die vorgestellten Projekte zeugen von einem hohen Innovationspotential, das für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit im Land entscheidend ist.
Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Epping betonte in seinem Schlusswort die Notwendigkeit einer starken Wissenschaft zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Er wies auf die Synergien hin, die durch den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen können, um gemeinsam Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Der Fokus auf den Technologie- und Wissenstransfer stand dabei im Mittelpunkt der Diskussionen.
Neue Strategien zur Zusammenarbeit
Die Präsentation der unterschiedlichen Ansätze und Strategien verdeutlicht den wachsenden Bedarf an neuen Formaten der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Digitalisierung verändert die Landschaft und stellt wissensintensive Branchen vor neue Herausforderungen. Wie die Publikationen des Fraunhofer CeRRI zeigen, ist es unerlässlich, dass Forschungseinrichtungen neue Innovationszyklen durch dynamische Wertschöpfungsmuster und cross-funktionale Zusammenarbeit stärken.
In diesem Kontext begrüßte die Veranstaltung auch Unterstützer wie Health Innovation Hannover Region, neu/wagen und techfactory hannover, was die enge Verknüpfung zwischen Forschung und praktischen Anwendungen in der Region unterstreicht. Die Veranstaltung war ein Schritt in die richtige Richtung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und die soziale Gerechtigkeit zu fördern, indem das Wissen der Wissenschaft zielgerichtet für praktische Lösungen genutzt wird.
Für alle, die noch tiefer in die Thematik einsteigen möchten, stehen weiterführende Informationen wie die Projekte der Teilnehmer zur Verfügung. Mechtild Freiin v. Münchhausen und Erik von Hoerschelmann als Pressesprecher der LUH und UVN bieten gerne ergänzende Auskünfte.
Weitere Informationen finden Sie hier: Uni Hannover, Hannover.de, Fraunhofer CeRRI.