Die FernUniversität in Hagen zeigt auch in diesem Jahr, wie wichtig eine gute Lehre ist. Am 2. März 2026 startet die Nominierungsphase für den Lehrpreis, der an herausragende Module in den Bachelor- und Masterstudiengängen verliehen wird. Dieser Lehrpreis ist eine Anerkennung für vorbildliche Lehr- und Lernkonzepte sowie deren erfolgreiche Umsetzung im Studienalltag. Es handelt sich hierbei um eine wertvolle Initiative, die nicht nur die Qualität der Lehre honoriert, sondern auch Anreize für Lehrende schafft, innovative Wege der Wissensvermittlung zu erforschen. Laut der FernUniversität werden auch in diesem Jahr nur Module aus grundständigen Studiengängen ausgezeichnet, wobei Weiterbildungsstudiengänge von der Preisvergabe ausgeschlossen sind.
Die Nominierungsoptionen sind vielfältig gestaltet, sodass sowohl die Lehrenden selbst als auch die Fachschaftsräte Vorschläge einreichen können. Lehrende dürfen sich mit einem Modul pro Lehrgebiet nominieren, während Fachschaftsräte jeweils ein Modul im Bachelor- und ein Modul im Masterbereich auswählen dürfen. Studierende haben zudem die Möglichkeit, Vorschläge über einen Online-Fragebogen einzureichen, wobei die Frist dafür bis zum 5. April 2026 laufen wird. Daher ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um über die eigenen Erfahrungen nachzudenken und potenzielle Nominierungen vorzubereiten.
Von der Idee zur Umsetzung
Wie Nominierungen genau ablaufen, wurde ebenfalls genau festgelegt. Vorschläge, die durch die Studierenden eingereicht werden, gelangen zunächst an die Fachschaftsräte, die dann die Module auswählen und die Bewerbungsformulare einreichen. Eine Kommission, die auch Studierende beinhaltet, trifft schließlich die finale Entscheidung über die Vergabe des Lehrpreises. Kriterien dafür sind unter anderem die Betreuungsqualität, die Aktualität der Lehrmaterialien sowie die Implementierung innovativer Lehrmethoden.
Diese Initiative passt hervorragend in den aktuellen Kontext der Hochschulbildung in Deutschland, wo etwa 3 Millionen Studierende in 422 Hochschulen immatrikuliert sind. Die Förderung der Qualität der Lehre ist ein zentrales Anliegen, das sich nicht nur in den Lehrpreisen widerspiegelt, sondern auch in verschiedenen Programmen wie dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre. In diesen Rahmen werden Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Hochschulbildung ergriffen und die Digitalisierung vorangetrieben.
Digitalisierung als Schlüssel zur Zukunft
Die Hochschulen haben die Aufgabe, als Treiber der Innovationsstärke und Fachkräftebasis zu agieren, was insbesondere durch die Covid-19-Pandemie und den zunehmenden Einsatz von KI-gestützten Technologien an Bedeutung gewonnen hat. Diese Entwicklungen haben gezeigt, wie wichtig die Anpassung der Lehre an moderne Methoden ist und wie durch digitale Zugänge die Lehre individualisiert und internationalisiert werden kann. Die Bundesregierung unterstützt solche Bestrebungen aktiv und fördert Initiativen zur Verbesserung und Demokratisierung der Hochschulbildung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Lehrpreis der FernUniversität in Hagen nicht nur ein Auszeichnung ist, sondern ein wichtiger Bestandteil der stetigen Verbesserung der Lehre. Lehrerinnen und Lehrer, die sich engagieren, sollen und werden für ihre kreative Lehrtätigkeit gewürdigt, sodass sowohl Studierende als auch Lehrende von einem inspirierenden Umfeld profitieren können.
Für alle, die sich näher mit dem Lehrpreis beschäftigen wollen, bietet die Universität eine zentrale Anlaufstelle. Bei Fragen können sich Interessierte an das Team Qualität und Evaluation im Dez. 1.3 wenden.
Werfen Sie einen Blick auf die offiziellen Ankündigungen: FernUniversität Hagen, uni-heute.de und informieren Sie sich über die Rahmenbedingungen für die Hochschulbildung auf bmftr.bund.de.