Mit frischem Wind in der Gründungsszene hat die FernUniversität in Hagen zu Beginn des Jahres 2023 ihr neues Start-up Center ins Leben gerufen. Das Ziel? Unternehmergeist fördern und eine lebendige Gründungskultur schaffen! Die Initiative richtet sich an Studierende, Wissenschaftler:innen, Beschäftigte, Alumni und alle, die in der Region an einer eigenen Gründung interessiert sind.
Die finanzielle Unterstützung kommt durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Europäische Union im Rahmen der Landesinitiative „Start-up Center.NRW“. Insgesamt verteilen sich etwa 18 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) auf 14 Hochschulen in der Region. Diese Initiative soll die Qualität und Anzahl von Hochschul-Ausgründungen steigern und damit die Innovationskraft der Region stärken.
Das Team hinter dem Start-up Center
Das Team, bestehend aus Sebastian Stukenkemper, Roman Romanov, Mark Schmidt und Dr. Stephanie Steden, hat sich bereits darauf spezialisiert, Gründungsinteressierte bei ihren Vorhaben zu unterstützen. Sie bieten eine Rundum-Beratung von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Unternehmensgründung an. Dabei gibt es auch umfassende Qualifizierungsangebote und die Möglichkeit, mit Partner:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft in Kontakt zu treten.
Besonders erwähnenswert ist die Unterstützung bei der Antragstellung für das EXIST-Gründerstipendium, welches dafür konzipiert ist, Lebenshaltungskosten und Ausgaben für Gründungsteams über einen Zeitraum von 12 Monaten zu finanzieren. Dieses Stipendium steht nicht nur Studierenden und Absolventen, sondern auch Wissenschaftler:innen offen, die innovative, technologieorientierte Ideen mit guten Erfolgsaussichten verfolgen wollen. Das EXIST-Gründerstipendium fördert diese Ideen und hilft den Gründer:innen, ihren Businessplan zu entwickeln.
Ein großes Potential für Gründer:innen
Die FernUniversität sieht besonders großes Potenzial in den Bereichen Bildungswissenschaft, Nachhaltigkeit und Digital Health. Diese Themen können nicht nur vielversprechende Geschäftsideen hervorrufen, sondern auch gesellschaftliche Herausforderungen adressieren. Um dieses Potential besser zu nutzen, plant das Start-up Center den Aufbau eines „Gründungsbotschafternetzwerks“ innerhalb der Fakultäten, das Gründungswillige unterstützen soll. Darüber hinaus ist ein Mentoringprogramm mit erfahrenen Wissenschaftler:innen in Arbeit.
Die Zahl der Fördermöglichkeiten für Startups in Deutschland ist groß. Unter anderem hebt eine Übersicht von Startupnews wichtige Programme hervor. Dazu gehört das bereits erwähnte EXIST-Gründerstipendium, das Lebenshaltungskosten und Sachkosten in der Anfangsphase unterstützt. Auch Programme wie der High-Tech Gründerfonds und der Mikromezzaninfonds bieten finanziellen Rückhalt für verschiedene Geschäftsmodelle.
Das Angebot des neuen Start-up Centers der FernUniversität in Hagen stellt somit eine spannende Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Unternehmertum dar. Die Verknüpfung von Innovation und Ausbildung hat das Potenzial, die Gründungslandschaft in der Region nachhaltig zu beleben und eine neue Generation von Unternehmer:innen hervorzubringen.