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Am 2. April 2026 startet ein innovatives Forschungsprojekt mit dem Namen „CircuPEM“, das auf die nachhaltige Gestaltung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette abzielt. Dieses Vorhaben wird von der Ruhr-Universität Bochum geleitet und bringt auch die Universität Paderborn sowie mehrere Partner, darunter das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) und Unternehmen wie Direct Matter und Heraeus Precious Metals, zusammen. Die Förderung erfolgt mit rund 2,9 Millionen Euro durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Europäische Union.

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen, insbesondere für die Protonen-Austausch-Membran (PEM)-Elektrolyse, zu reduzieren. Diese Technologien gelten als Schlüssel zur Wasserstoffproduktion, doch Rohstoffe wie Iridium, Platin und Titan sind begrenzt verfügbar und erfordern Importabteilungen. Das Projekt strebt an, einen vollständigen Rohstoffkreislauf zu entwickeln, der die Wiederverwendbarkeit dieser Materialien sicherstellt und die gesamte Wertschöpfungskette resilienter gestaltet.

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Nachhaltige Wasserstoffproduktion im Fokus

Die Herausforderungen liegen auf der Hand: Aktuell kann Wasserstoff noch nicht vollständig nachhaltig produziert werden. Dennoch bietet Wasserstoff das Potenzial, fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas langfristig zu ersetzen. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: von der Herstellung von Ammoniak, das als Düngemittel eingesetzt wird, bis hin zur Stahlindustrie und dem Schwerlasttransport. Zudem könnte Wasserstoff als effektiver Speicher für überschüssigen Wind- und Solarstrom dienen, was in Zeiten fortschreitender Energiewende von großer Bedeutung ist.

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Im Rahmen des Projekts wird ein besonderer Fokus auf die Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle gelegt. Dabei wird die Idee verfolgt, ein integriertes Gesamtsystem zu schaffen, das die Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff effizienter gestaltet. Die Optimierung des digitalen Produktpasses soll Transparenz über die Lieferketten schaffen, während bestehende Systeme analysiert und Anforderungen für zirkuläre Modelle abgeleitet werden.

Ein gemeinsamer Weg in die Zukunft

Das Bundeswirtschaftsministerium plant, Wasserstofftechnologien bis 2030 als Kernelemente der Energiewende auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Unterstützung von Projekten wie „CircuPEM“ entscheidend. Durch eine iterative Entwicklung werden verschiedene Geschäftsmodellansätze bewertet und Handlungsempfehlungen abgeleitet, die es Unternehmen ermöglichen sollen, die Ergebnisse des Projekts praktisch anzuwenden und somit einen Schritt in Richtung nachhaltiger Wasserstoffproduktion ohne Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu machen. Der Förderzeitraum für dieses ehrgeizige Vorhaben beträgt drei Jahre und begann zu Beginn des Jahres 2026.

Zusammengefasst, der neue Weg der Wasserstoffproduktion könnte nicht nur helfen, die Klimaziele zu erreichen, sondern auch ein gutes Geschäft für die beteiligten Institutionen und Unternehmen darstellen. Mit einem klaren Ziel vor Augen und einem starken Netzwerk an Partnern im Rücken ist „CircuPEM“ auf dem besten Weg, die Wasserstoffwirtschaft der Zukunft nachhaltig zu gestalten.

Ruhr-Universität Bochum berichtet über die Motivation und Zielsetzung des Projektes, während Die Universität Paderborn ergänzt, dass vor allem die Entwicklung und Analyse zirkulärer Geschäftsmodelle im Vordergrund stehen.