Am 11. März 2026 war der festliche Anlass im Rektoratsgebäude an der Dechenstraße, als die Entscheidung über die Weiterförderung der Universität Bonn bekannt gegeben wurde. Vor mehreren Hundert Gästen, die aus Universität, Wissenschaft und Stadtgesellschaft zusammengekommen waren, erhielt die Universität Bonn erneut die Auszeichnung als Exzellenzuniversität. Dies löste großen Jubel aus und wurde von Rektor Michael Hoch als „historischen Meilenstein“ für die Universität bezeichnet. Bonn hat sich damit als die erfolgreichste Hochschule in Deutschland und Nordrhein-Westfalen im Wettbewerb etabliert.
Die Zahlen sprechen für sich: Die Universität Bonn kann heute auf acht Exzellenzcluster verweisen, nachdem diese von sechs auf acht erhöht wurden. Der Erfolg ist das Ergebnis eines strategischen Transformationsprozesses, der nicht nur durch harte Arbeit, sondern auch durch die Förderung von rund 225 Millionen Euro aus der Exzellenzstrategie von 2019 bis 2025 möglich wurde. Etwa 400 neue Stellen wurden in diesem Zeitraum aus Exzellenzmitteln geschaffen, was die Attraktivität der Universität als Forschungsstandort unterstreicht.
Zukunftsorientierte Ziele
In seiner Ansprache dankte Rektor Hoch allen, die zur erfolgreichen Entwicklung der Universität beigetragen haben, mit einem speziellen Dank an die Landesregierung. Für die kommenden Jahre hat sich die Universität Bonn ambitionierte Ziele gesetzt. Dazu gehört die Förderung junger wissenschaftlicher Talente sowie die Schaffung exzellenter Forschungsbedingungen. Auch die transdisziplinäre Ausrichtung und die internationale Vernetzung stehen ganz oben auf der Agenda. Die Universität plant erhebliche Investitionen in digitale Infrastruktur und sieht den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz als wichtigen Schritt in die Zukunft.
Die Universität Bonn, die 1818 gegründet wurde und seit 2019 den Status einer Exzellenzuniversität innehat, verfolgt den klaren Plan, ihr Forschungsprofil weiter auszubauen. Ihre Schwerpunkte liegen in den sechs Transdisziplinären Forschungsbereichen (TRAs), die durch Exzellenzcluster gestärkt werden. Hierbei kommt es zu interdisziplinärer Spitzenforschung, die auf Kooperationen sowohl innerhalb der TRAs als auch lokal und international abzielt. Diese Maßnahmen zur Förderung von Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen, wie die Einführung von Argelander-Tenure-Track-Professuren, sind Schlüsselfaktoren für den zukünftigen Erfolg.
Exzellenz zum Anfassen
Zur Feier des Erfolges wird die Universität Bonn am 13. März die Veranstaltung „Exzellenz zum Anfassen“ im Schaufenster der Universität „P26“ ausrichten. Anlässlich der Bekanntgabe äußerten sich auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Bundesministerin Dorothee Bär positiv über die Entscheidung zur Exzellenzförderung. NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes hob die Einzigartigkeit der Forschungslandschaft in Nordrhein-Westfalen hervor, während Oberbürgermeister Guido Déus der Universität Bonn zu ihrer erneuten Auszeichnung gratulierte.
Mit der Weiterförderung hat die Universität Bonn ein klares Signal für die Zukunft gesetzt und zeigt einmal mehr, dass sie ein Motor für wissenschaftliches und gesellschaftliches Fortschreiten ist. Die nächsten Schritte in einer bereits erfolgreichen Geschichte stehen an – und die Vorfreude darauf ist spürbar.