Die Verleihung des Archimedes Science Award 2026 steht vor der Tür. Am 9. September 2026 wird Professor Peter Wasserscheid für seine herausragenden Leistungen im Bereich Wasserstofftechnologien geehrt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Konferenz „Building Bridges“ in Dresden statt, organisiert von der Technischen Universität Dresden, dem Freistaat Sachsen und der DRESDEN-concept Science und Innovation Allianz.
Prof. Wasserscheid, der den Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg innehat und Direktor des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien sowie des Institute for a Sustainable Hydrogen Economy ist, wird mit diesem Preis für seine Pionierarbeiten in der chemischen Wasserstoffspeicherung ausgezeichnet. Der Preis wird mit 50.000 Euro dotiert und würdigt Forschende, die bedeutende Beiträge zur Lösung globaler Herausforderungen leisten.
Ein Fokus auf Wasserstoff
Die Jury des Archimedes Science Awards besteht aus Vertretern vier bedeutender deutscher außeruniversitärer Forschungsorganisationen sowie dem Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz. Ziel dieser Auszeichnung ist es, exzellente Forschungsbeiträge zu würdigen, die sich insbesondere mit dem Thema Wasserstoff als zukunftsfähigem Energieträger befassen. Dazu zählen nicht nur die Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff, sondern auch Aspekte der logistischen Herausforderungen und Sicherheit, wie es die DRESDEN-concept Allianz erläutert. Innovative Ansätze in der Wasserstofftechnologie Weiterentwicklung der Energieversorgung stehen im Mittelpunkt der ausgezeichneten Leistungen.
Es wird deutlich, dass Wasserstofftechnologien weiterhin hoch im Kurs stehen, insbesondere im Hinblick auf die Energiewende. Die Relevanz des Wasserstoffs als Energieträger der Zukunft und die modernen Ingenieursmethoden zur Unterstützung seiner Nutzung sind Schwerpunkte, die in der Juryobachtungen eine Rolle spielen. Es gilt, die Vor- und Nachteile dieser Technologien zu beleuchten und gleichzeitig die grundlegenden Herausforderungen zu meistern, die mit der Wasserstoffproduktion, -speicherung und -nutzung verbunden sind.
Die Rolle der Kreislaufwirtschaft
Ein wichtiger Aspekt in der Diskussion um Wasserstofftechnologien ist auch die Notwendigkeit, von linearen zu zirkulären Verwertungssystemen überzugehen. Laut der Fraunhofer-Gesellschaft fallen jährlich weltweit mehrere Millionen Tonnen Abfälle an. Eine nachhaltige und ressourcenschonende Strategie ist daher unerlässlich. Die Kreislaufwirtschaft bietet hier Ansätze, um Emissionen und Abfallproduktion zu minimieren, die Wertschöpfungsketten zu optimieren und gleichzeitig innovative technische Lösungen zu forcieren.
Mit der Verleihung des Archimedes Science Awards wird nicht nur die wissenschaftliche Exzellenz gewürdigt. Es zeigt sich auch, wie wichtig die Verbindung von Forschung und gesellschaftlicher sowie wirtschaftlicher Wirkung ist. Die gefragten Leistungen aus dem Bereich Wasserstoff haben das Potenzial, nicht nur die Möglichkeit einer nachhaltigen Energieversorgung, sondern auch die Entwicklung neuer Geschäftsfelder zu fördern.
Die Wahl von Prof. Peter Wasserscheid unterstreicht, dass Deutschland auf einem vielversprechenden Weg ist, innovative Systeme zu entwickeln, die die Herausforderungen unserer Zeit adressieren. Wie die DRESDEN-concept Allianz erklärt, stehen die exzellenten Forschungsbeiträge von Wissenschaftler:innen im Bereich Wasserstofftechnologie im Vordergrund, um auf die anstehenden globalen Herausforderungen zu reagieren.
Der Archimedes Science Award ist somit nicht nur eine Auszeichnung für individuelle Leistungen, sondern auch ein wichtiger Schritt in der Förderung nachhaltiger Technologien. Wir dürfen gespannt sein, welche Impulse von der Konferenz „Building Bridges“ ausgehen werden!
Weitere Informationen können Sie auf den Webseiten der TU Dresden und der DRESDEN-concept Allianz sowie der Fraunhofer-Gesellschaft nachlesen.