Die Universität Erfurt setzt ihren Kurs auf Internationalisierung fort und vergibt erneut ihren hoch angesehenen Internationalisierungspreis. Laut Uni Erfurt wird dieser Preis an engagierte Dozent*innen für ihre Verdienste in der Internationalisierung verliehen. Der Preis richtet sich an Einzelpersonen oder Gruppen und soll nicht nur die internationalen Projekte ehren, sondern auch deren besondere Strahlkraft auf dem Campus hervorheben.
Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen läuft bis zum 30. September. Diese können von Mitgliedern der Hochschule, Fakultäten oder zentralen Einrichtungen eingereicht werden. Preiswürdig sind insbesondere erprobte grenzübergreifende Formate in Lehre und Forschung, die zur Verstetigung und langfristigen Implementierung internationaler Studieninhalte beitragen.
Preise und Vergabesystematik
Der Internationalisierungspreis umfasst ein Preisgeld von 3.000 Euro für den ersten Platz und 2.000 Euro für den zweiten Platz. Die Mittel sollen für internationale Projekte in Lehre und Forschung verwendet werden. Die Vorauswahl der eingereichten Vorschläge erfolgt durch den Senatsausschuss für Internationale Angelegenheiten, bevor die Preisträger*innen dem Präsidium vorgeschlagen werden. Die finale Vergabe des Preises liegt in den Händen der Vizepräsidentin für Internationale Angelegenheiten.
Bereits in der letzten Vergabe des Preises zeichnete die Universität bemerkenswerte Projekte aus. So erhielt das Masterprogramm „Global Communication: Politics and Society“ den ersten Preis, gefördert durch die hohe Nachfrage und den interkulturellen Austausch. Laut Max Weber Kolleg haben sich sechs Projekte um die Auszeichnung beworben, wovon der internationale Studiengang im Bereich Medien- und Kommunikationskulturen glänzende Rückmeldungen verzeichnen konnte.
Erfolge der vergangenen Preise
Der zweite Preis ging an das „Summer Program in Communications Erfurt“ (SPICE), das seit 2006 besteht. Dieses Programm ermöglicht es rund 200 US-Studierenden, drei Monate lang an der Universität Erfurt zu studieren und fördert den Austausch mit Partneruniversitäten wie der University of West Virginia. Unerwähnt bleibt nicht die Forschungsgruppe „Religion and Urbanity: Reciprocal Formations“ (KFG) am Max Weber College, die mit dem dritten Preis gewürdigt wurde. Diese Gruppe hat internationale Fellows an die Universität gebracht und zahlreiche digitale Kooperationsformate entwickelt.
Durch die Hervorhebung dieser Projekte wird deutlich, wie wichtig die Universität Erfurt international ausgerichtete Bildungsformate fördert und die Zusammenarbeit mit Hochschulen in anderen Ländern vorantreibt. Für weitere Informationen über den Internationalisierungspreis und dessen Vergabekriterien können Interessierte die Website der Universität besuchen.