Die Kinder-Uni Münster lädt am 13. März 2026 herzlich zu einer besonderen Vorlesung über antike Kleidung ein. In der Zeit von 16.15 bis 17.15 Uhr wird Dr. Torben Schreiber vom Archäologischen Museum der Universität Münster im Hörsaal H 3 in der Schlossplatz 46 ein spannendes Thema aufgreifen: die Mode im antiken Griechenland und Römischen Reich. Die Vorlesung wird auch per Videoübertragung zugänglich sein, was sie noch attraktiver für die Teilnehmer macht.
Im Fokus der Veranstaltung stehen originalgetreu nachgearbeitete antike Gewänder, darunter Tunika, Toga und Peplos. Ziel ist es, den jungen Zuhörern nicht nur die Mode dieser Zeit näherzubringen, sondern ihnen auch zu ermöglichen, diese Kleidungsstücke selbst auszuprobieren. So können die Schülerinnen und Schüler die faszinierende Welt der antiken Stoffe und deren Herstellung hautnah erleben, während zugleich deren gesellschaftliche Bedeutung vor 2.000 Jahren erforscht wird. Die Veranstaltung richtet sich an Schulkinder der dritten bis siebten Klasse und kostet keine Teilnahmegebühr.
Anmeldung und Details zur Veranstaltung
Die Anmeldung zur Vorlesung ist bis zum 12. März um 10 Uhr erforderlich. Interessierte können sich bequem über die Webseite der Kinder-Uni Münster anmelden: www.uni-muenster.de/kinderuni/. Die Veranstaltung wird von der Kinder- und Jugend-Uni „Q.UNI“ an der Abteilung Wissens- und Technologietransfer (WiT) der Universität Münster organisiert.
Antike Kleidung bietet einen tiefen Einblick in die Lebenswelt vergangener Epochen. Der ILIAS-Kurs an der Universität Rostock geht unter der Leitung von Prof. Dr. Nicola Hömke und Dr. Martin Wagner auf die verschiedenen Kleidungsarten von Männern, Frauen und Kindern in der römischen Antike ein. Hierbei werden die Veränderungen in der Mode sowie die Funktionalitäten der Kleidungsstücke thematisiert, wodurch der historische Kontext lebendig vermittelt wird. Die Relevanz dieser Themen erstreckt sich über Schülerinnen und Schüler bis hin zu Lehrerinnen und Lehrern sowie Studierenden, die das Wissen über Antike in Schule und Studium vertiefen möchten, so berichtet auch das Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften.