Der Lehrförderfonds der Universität Erfurt startet eine Initiative zur Unterstützung von innovativen Lehrprojekten, die darauf abzielen, die Qualität von Studium und Lehre an der Hochschule signifikant zu verbessern. Dies berichtet die Universität Erfurt.
Lehrende haben die Möglichkeit, bis zu 2.500 Euro für Projekte zu beantragen, die eine Laufzeit von maximal 12 Monaten haben. Zu den förderfähigen Kosten zählen unter anderem Lehraufträge, Sachmittel wie Reisekosten und Publikationsmittel sowie studentische Assistenzen und Qualifizierungsmaßnahmen.
Wichtige Fristen und Bedingungen
Die Anträge für den Förderfonds müssen über das jeweilige Dekanat eingereicht werden, und die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2026. Interessierte Lehrende sollten beachten, dass der Förderbeginn flexibel entweder zum 1. Oktober 2026 oder zum 1. April 2027 erfolgen kann.
Die Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel liegt in den Händen einer vom Präsidium eingesetzten Vergabekommission. Alle ausgewählten Lehrenden werden im August 2026 über die Aufnahme in das Förderprogramm informiert.
Unterstützung und strategische Bedeutung
Die Hochschuldidaktik der Universität Erfurt spielt eine zentrale Rolle, indem sie Lehrende bei der Entwicklung von Lehrkonzepten sowie der Antragstellung und Umsetzung der Projekte unterstützt. Diese Initiative ist ein elementarer Teil der strategischen Lehrentwicklung der Universität, die die akademische Weiterbildung und den Austausch im Lehrbereich fördern möchte.
Die Förderung von innovativen Lehrprojekten könnte zudem einen langfristigen positiven Einfluss auf die Lehrqualität haben und somit die Lernbedingungen für Studierende nachhaltig verbessern. Der Lehrförderfonds bietet sowohl finanziellen Rückhalt als auch didaktische Unterstützung, was ihm eine besondere Bedeutung innerhalb des Hochschulsystems verleiht.