Im Mai 2026 startet das innovative LAUNCH-Weiterbildungsprogramm im Rahmen des Pilotprojekts Catalyst GER an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Mit diesem Programm sollen Forschende aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften unterstützt werden, um ihre Forschungsergebnisse in nachhaltige Transferprojekte zu überführen. Laut news.rub.de bleibt im Arbeitsalltag der Akademiker oft wenig Raum, um die gesellschaftlichen Wirkungen ihrer Projekte zu betrachten, weshalb viele Potenziale ungenutzt bleiben.
Das LAUNCH-Programm hat sich zum Ziel gesetzt, Transferansätze gemeinsam mit Expertinnen und Experten zu entwickeln und zu validieren. Dieses Angebot richtet sich an Forschende aller Karrierestufen und bietet eine Vielzahl von Inhalten, darunter eine Einführung in praktische Tools und unternehmerische Konzepte. Zudem bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ansätze vor einem Gremium von Fachleuten zu präsentieren und wertvolles Feedback zu erhalten. Die Bewerbungsfrist endet am 4. Mai 2026, mit dem Programmstart am 19. Mai 2026 und der Abschlusspräsentation am 30. Juni 2026.
Zweite Phase des Pilotprojekts Catalyst GER
Zusätzlich zum LAUNCH-Programm beinhaltet Catalyst GER auch eine zweite Phase in Form von Online-Workshops, die den Titel „Discover“ tragen. Diese Workshops bieten einen Raum für den Austausch zwischen Forschenden verschiedener Universitäten sowie Fachleuten aus Politik und Forschungsförderung. Interessierte können an zwei Terminen teilnehmen: am 21. April 2026 und am 29. April 2026, wobei der Vortrag am ersten Termin auf Englisch und der am zweiten auf Deutsch gehalten wird. Wie geschaeftsbereich-transfer.uni-kiel.de informiert, sind die Workshops kostenfrei und stellen keine besonderen Voraussetzungen an die Teilnehmenden.
Die Geistes-, Erziehungs- und Sozialwissenschaften spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, gesellschaftliche Verständigung zu fördern und ein Bewusstsein für kulturelle sowie ethische Zusammenhänge zu schaffen. Das Catalyst GER-Programm soll neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen. Herausforderungen im Bereich des Transfers, wie begrenzte Ressourcen und die Abhängigkeit von Drittmitteln, sollen mit diesem Projekt angegangen werden.
Struktur und Phasen des Programms
Die Struktur von Catalyst GER ist mehrstufig angelegt, um eine kontinuierliche Entwicklung der Teilnehmerideen zu gewährleisten. Die verschiedenen Phasen umfassen:
- Phase 1 – Auftaktveranstaltung
- Phase 2 – Discover
- Phase 3 – Launch
- Phase 4 – Validate
Nach jeder Phase haben die Teilnehmenden die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie ihre Ideen weiterverfolgen und sich für die nächste Stufe bewerben möchten. Dies fördert nicht nur die Flexibilität, sondern auch die individuelle Gestaltung des Transferprozesses. Catalyst GER ist Teil eines bundesweiten Pilotprojekts, das acht deutsche Universitäten miteinander vernetzt und in Zusammenarbeit mit dem SHAPE Impact Kollektiv neue Formate für Transferprojekte entwickelt, um eine breitere Wirkung der akademischen Forschung zu erzielen.
Für weitere Informationen und Details zu den einzelnen Programminhalten und Anmeldemöglichkeiten können Interessierte die offizielle Webseite unter bibb.de besuchen.