Am 5. März 2026 hat die Technische Universität Ilmenau unter der Leitung von Prof. Jens Müller einen bedeutenden Schritt in der Mikroelektronikforschung verkündet. Der ForLab-Kompetenzatlas wurde nun online geschaltet, um eine breite Nutzergruppe zu erreichen. Der Fokus liegt dabei auf Forschungseinrichtungen sowie kleinen bis mittleren Unternehmen.

Der Kompetenzatlas stellt eine umfangreiche Plattform dar, die Fachwissen, Gerätestrukturen und technologische Lösungen bereitstellt. Insbesondere bietet sie auch die Möglichkeit, wertvolle Kooperationspartner zu finden. Laut Tu-Ilmenau ist die Plattform ein wichtiges Werkzeug für den Technologietransfer in die Industrie.

Infrastruktur und Vernetzung

Ein zentrales Augenmerk des Projekts liegt auf der Sichtbarmachung hochspezialisierter Infrastrukturen, sowohl in Bezug auf Reinräume an deutschen Universitäten. Diese Reinräume sind für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Mikroelektronik und Nanotechnologie von entscheidender Bedeutung. Die Plattform wird so konzipiert, dass sie die Suche nach solch wichtigen Ressourcen erleichtert und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördert.

Stefan Helmerich spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Kompetenzatlas. Seine Arbeit hat dazu beigetragen, die Bedürfnisse der Nutzer frühzeitig zu erkennen und in die Plattform zu integrieren. Diese Nutzer können nach der Freischaltung der Webseite Informationen aktualisieren und neue Inhalte hinzufügen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Nutzerfeedback; dieses wird aktiv in die zukünftige Weiterentwicklung der Plattform einfließen, um neue Funktionen zu implementieren.

Langfristige Betreuung und Fortentwicklung

Die langfristige Betreuung des ForLab-Kompetenzatlas erfolgt durch das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsrechenzentrum. Diese enge Kooperation soll sicherstellen, dass die Plattform stets auf einem aktuellen Stand bleibt und ihre Nutzer optimal unterstützt.

Durch den ForLab-Kompetenzatlas wird ein wertvoller Beitrag zur Förderung von Innovationen in der Mikroelektronik und Nanotechnologie geleistet. Die Plattform hat das Potenzial, als zentrale Anlaufstelle für Forschung und Industrie zu fungieren und somit den Technologietransfer nachhaltig zu stärken. Im Zusammenhang mit dem Trend zur Digitalisierung könnte der Atlas langfristig zu einem entscheidenden Element in der Entwicklung dieser bedeutenden Technologien werden.