Am 14. April 2026 beginnt eine spannende Kooperation zwischen der Universität Mannheim und der Popakademie, die darauf abzielt, die Musikgeschichte Mannheims eingehend zu erforschen. Das Projekt ist Teil der Lehrveranstaltung „Mannheimer Popgeschichte – selbst erforscht“, die von Prof. Dr. Hiram Kümper geleitet wird. Diese findet am Historischen Institut der Universität Mannheim statt und ist im Beifach „Geschichte kuratieren und vermitteln“ angesiedelt. Die Studierenden werden dabei aktiv in die Analyse der lokalen Musikgeschichte einbezogen, indem sie Quellen aus dem MARCHIVUM nutzen. Mannheim zeichnet sich nicht nur durch seine musikalische Vielfalt aus, sondern wurde auch als UNESCO City of Music anerkannt.

Ein weiteres zentrales Element der Zusammenarbeit ist die Lehrveranstaltung an der Popakademie, die unter der Leitung von Prof. Dr. David-Emil Wickström steht. Diese ist Bestandteil des Wahlpflichtfaches „Populäre Musiken der Welt“. Hier führen die Studierenden Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten der Mannheimer Musikszene. Die Ergebnisse ihrer Recherchen und Interviews werden im Zeitzeug*innenportal des MARCHIVUM veröffentlicht, was die Bedeutung und das Erbe der Musikstadt Mannheim weiter unterstreicht.

Öffentliche Veranstaltungsreihe: Popakademie Talks

Gleichzeitig startet heute die öffentliche Veranstaltungsreihe „Popakademie Talks“. Diese bietet ein Forum für den Austausch über verschiedene Aspekte der Musikgeschichte in Mannheim. Die ersten drei Termine sind:

  • 14. April: Musikgenerationen in Mannheim, Popakademie, 18 Uhr.
  • 19. Mai: Musik und Politik in Mannheim, Aula der Universität Mannheim, 18 Uhr.
  • 10. Juni: Musikorte in Mannheim, MARCHIVUM, 18 Uhr, mit anschließender DJ-Session von Klaus Hiltscher.

Die Popakademie Talks sind öffentlich zugänglich, und es wird keine Anmeldung benötigt. Die Veranstaltungsreihe soll Anregungen und Diskussionen über die reiche Musiktradition Mannheims fördern und dabei eine breite Öffentlichkeit ansprechen.

Ein innovatives Projekt der Popakademie beschäftigt sich zudem mit dem Thema „Music Walks“. Hier arbeitet die Einrichtung in Zusammenarbeit mit der VTM Mannheim GmbH und David Julian Kirchner, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern neue Perspektiven auf die Musiklandschaft Mannheims zu bieten.

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Für weitere Informationen steht Dr. Maartje Koschorreck, Pressesprecherin der Universität Mannheim, zur Verfügung. Die Initiative zur Erforschung der Musikgeschichte zeigt, wie lebendig und facettenreich die musikalische Tradition Mannheims ist und unterstreicht die Rolle der Stadt als eines der bedeutendsten populärmusikalischen Zentren Deutschlands. Für mehr Details zu diesem Thema können interessierte Leser den Artikel von der Universität Mannheim nachlesen.