Eine neue Ära in der Fertigungstechnik hat begonnen, mit der Gründung der Forschungsgruppe 5888 an der Technischen Universität Dortmund. Unter dem Titel „Steigerung der Ressourceneffizienz bei der datengetriebenen Modellierung zur Auslegung NC-gesteuerter Fräsprozesse“ wird ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftler*innen an innovativen Lösungen arbeiten, die die Effizienz dieser Prozesse revolutionieren sollen. Diese Information berichtet die TU Dortmund.

Das zentrale Ziel der Forschungsgruppe ist die Entwicklung prozessinformierter Modelle, die eine effizientere Auslegung von Fräsprozessen ermöglichen. Diese Modelle fungieren als virtuelle Abbildungen, die das Materialverhalten und die Maschineneinstellungen in der Fertigung vorhersagen können. Um präzisere und verlässliche Prognosen zu erstellen, kommen fortlaufende Messdaten zum Einsatz, die durch integrierte Sensoren in den Maschinen erfasst werden.

Ziel und Vision

Wissenschaftler*innen kombinieren Daten aus Experimenten und Simulationen, um die Modellentwicklung voranzutreiben. Durch diese datengestützte Vorgehensweise soll die Effizienz in der Entwicklung datenbasierter Modelle für die Industrie deutlich gesteigert werden. Das langfristige Ziel ist die Schaffung übertragbarer Modelle, die für verschiedene Bauteile, Materialien und Maschinen anwendbar sind.

Die Forschungsgruppe bringt Experten verschiedener Fachrichtungen zusammen, darunter die Arbeitsgruppe von Prof. Petra Wiederkehr sowie das Team von Prof. Dirk Biermann und Dr. Jannis Saelzer vom Institut für Spanende Fertigung. Gemeinsam konzentrieren sie sich auf die verschiedenen Komponenten der Fertigung, einschließlich Modellentwicklung, Prozessanalyse sowie der Wechselwirkung von Werkzeugmaschine, Werkzeug, Material und den damit verbundenen Unsicherheiten.

Ein interdisziplinärer Ansatz

Die neu gegründete Forschungsgruppe 5888 ist ein Beispiel für den interdisziplinären Ansatz in der modernen Forschung. Durch die Kombination von Fachwissen aus verschiedenen Disziplinen wird angestrebt, die Ressourceneffizienz voranzutreiben und den Fertigungsprozess für die Industrie nachhaltiger zu gestalten.

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Die Entwicklungen in dieser Forschungsgruppe könnten weitreichende Auswirkungen auf die Industrie haben, indem sie zu kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Fertigungsmethoden führen. Die Integration von sensorgestützten Daten in die Modellierung eröffnet neue Perspektiven für die Prozessoptimierung, die auch in anderen Bereichen der Industriefertigung Anwendung finden könnten.