Die bevorstehende Ausstellung „NeurOPTICS“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) verspricht spannende Einblicke in die Welt der neuronalen Optogenetik. Die Ausstellung startet am Donnerstag, den 23. April 2026, und wird von einer Vernissage am Mittwoch, dem 22. April, um 18 Uhr begleitet. Hier werden nicht nur Hologramme und Laserprojektionen präsentiert, sondern auch Videoinstallationen, die Ergebnisse eines wichtigen Forschungsprojekts beleuchten, das sich mit den ethischen und rechtlichen Fragen rund um die Optogenetik beschäftigt. Laut pressemitteilungen.pr.uni-halle.de wurde das Projekt „NeurOPTICS“ seit 2023 geleitet von Dr. Hans Zillmann und Dr. Timo Faltus aus dem Juristischen Bereich der MLU.
Die Optogenetik ist eine innovative Methode, die es ermöglicht, Nervenzellen gezielt per Licht zu steuern. Diese Technik eröffnet neue Perspektiven für die Hirnforschung, indem sie gezielte Aktivierungen und Deaktivierungen von Nervenzellen ermöglicht, was zu einem besseren Verständnis ihrer Funktion führt und die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten vorantreibt, wie umh.de betont.
Interdisziplinäre Ansätze und künstlerische Beiträge
Die Ausstellung „NeurOPTICS“ reflektiert nicht nur die wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern auch die künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen der Optogenetik. Lichtinstallationen, geschaffen von den Künstlern Marta Djourina und Paul Wiersbinski, werden die Leitfragen und Ergebnisse des Projekts eindrucksvoll darstellen. Eine spezielle Installation bietet den Besuchern Einblicke in die Arbeit des „Paris Brain Institute“.
Im Treppenhaus des Löwengebäudes werden zudem großformatige Banner mit gedruckten Kunstwerken zu sehen sein. Unterstützt wird die Ausstellung durch erläuternde Texte sowie eine interaktive Fragewand, die es Besuchern ermöglicht, ihre Meinungen und Gedanken zur Thematik einzubringen. Die Ausstellung findet im Rahmen des kulturellen Themenjahres „Stadt. Licht. Leben. Energie“ der Stadt Halle statt und wird von der Zentralen Kustodie der MLU kuratiert. Die Künstler wurden durch ein Wettbewerbsverfahren ausgewählt.
Öffnungszeiten und Zugang zur Ausstellung
Die Ausstellung ist vom 23. April bis zum 5. Juli 2026 im Sonderausstellungsraum der Fakultät für Rechtswissenschaft auf dem Universitätsplatz 11 in Halle (Saale) zu erleben. Die Öffnungszeiten sind von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Das Projekt „NeurOPTICS“ ist ein Teil des BMBF-Forschungsverbunds, der die ethischen und rechtlichen Aspekte der neuronalen Optogenetik thematisiert. Die Veranstaltung zielt darauf ab, interdisziplinäre Diskussionen zwischen Experten und der interessierten Öffentlichkeit zu fördern.
Für weitere Informationen zu Anmeldungen zur Teilnahme an den Veranstaltungen rund um die Ausstellung können Interessierte Dr. Hans Zillmann direkt per E-Mail kontaktieren: hans.zillmann☉phil.uni-halle.de. Ein Einverständnis zur Datenverarbeitung ist in der Anmeldung erforderlich, um die strengen Datenschutzrichtlinien zu wahren.
Weitere Details zur Ausstellung sind auch unter kluth.jura.uni-halle.de erhältlich.