Am 16. April 2026 wurde an der Universität Kassel ein neues Dialogformat mit dem Titel „Standortbestimmung“ vorgestellt. Dieses Veranstaltungsformat zielt darauf ab, die Mitglieder der Universität in einer Vielzahl von ungewöhnlichen Formaten zusammenzubringen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einem Perspektivwechsel, bei dem die Herausforderungen und Chancen der Universität neu gedacht und diskutiert werden sollen. Die Initiative richtet sich an alle Angehörigen der Universität Kassel und schafft damit Räume für Austausch, Reflexion und die Entwicklung neuer Ideen.
Die „Standortbestimmung“ umfasst eine Reihe von drei bis sechs Veranstaltungen, die sowohl im laufenden als auch im kommenden Jahr stattfinden sollen. Geplant ist, dass jede Veranstaltung an einem anderen Punkt innerhalb der Universität durchgeführt wird, um die Diversität des Hochschulstandorts erlebbar zu machen. Durch wechselnde Teilnehmendengruppen wird eine dynamische Diskussion gefördert. Die erste Veranstaltung dieser Reihe findet am 22. Juni im Uni:Lokal in der Wilhelmsstraße 21 in Kassel statt. Die bei den Veranstaltungen gewonnenen Impulse werden dokumentiert und fließen in die Weiterentwicklung der Universität ein, wie uni-kassel.de berichtet.
Wissenschaftskommunikation im Fokus
Parallel zur „Standortbestimmung“ wird auch der Hochschulwettbewerb veranstaltet, der seit 2007 jährlich dazu anregt, dass Studierende, Promovierende und Postdocs ihre Forschungsergebnisse kreativ kommunizieren. Dieser Wettbewerb orientiert sich thematisch am jeweiligen Wissenschaftsjahr und ermutigt junge Forschende, innovative Kommunikationsideen einzureichen. Eine Jury wählt bis zu zehn Teams aus, die jeweils 10.000 Euro für die Realisierung ihrer Projekte erhalten.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Gewinner*innen auch Schulungen und Workshops zur Wissenschaftskommunikation erhalten. Dies soll nicht nur den Austausch und die Vernetzung der jungen Wissenschaftler*innen fördern, sondern auch das Interesse an Wissenschaftskommunikation unter dem Nachwuchs stärken. Durch die Einbeziehung von bis zu 15 Teams verschiedener wissenschaftlicher Hintergründe wird eine Vielzahl an Ideen und Formaten geschaffen, die es ermöglichen, neue und innovative Ansätze der Wissenschaftskommunikation zu erproben. Ziel ist es, die jungen Forschenden für den Dialog mit der Öffentlichkeit zu sensibilisieren und sie in der Kommunikation ihrer Arbeit zu schulen, wie wissenschaft-im-dialog.de erläutert.