Backmarathon in Römerstein: Neue Brotsorten aus farbigem Weizen entdecken!

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Universität Hohenheim veranstaltet am 8.-9. Mai 2025 einen Backmarathon zur Erforschung farbiger Weizensorten in Römerstein.

Universität Hohenheim veranstaltet am 8.-9. Mai 2025 einen Backmarathon zur Erforschung farbiger Weizensorten in Römerstein.
Universität Hohenheim veranstaltet am 8.-9. Mai 2025 einen Backmarathon zur Erforschung farbiger Weizensorten in Römerstein.

Backmarathon in Römerstein: Neue Brotsorten aus farbigem Weizen entdecken!

Am 8. und 9. Mai 2025 findet in der Backstube BeckaBeck in Römerstein ein besonderes Event statt: Ein Backmarathon, der sich der Herstellung und Verkostung von Test-Broten aus farbigem Weizen widmet. Diese Veranstaltung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob farbige Weizensorten Vollkornbrot attraktiver machen können, wird von der Universität Hohenheim organisiert. Prof. Dr. Friedrich Longin, der die Arbeitsgruppe Weizen leitet, und Prof. Dr. Mario Jekle, Experte für pflanzliche Lebensmittel, sind die Hauptakteure hinter dieser Forschung, die einen wichtigen Beitrag zur Förderung gesunder Ernährung leisten möchte. Laut Uni Hohenheim zeigen erste Studien, dass sowohl weißer als auch purpurner Weizen gesunde Inhaltsstoffe beinhalten und hellere Brote liefern.

Aktuelle Marktzahlen verdeutlichen, dass der Vollkornanteil im Brotbereich nur knapp 11 % ausmacht, mit einer tendenziell sinkenden Entwicklung. Um diesem Trend entgegenzuwirken, kommen beim Backmarathon verschiedene Weizensorten zum Einsatz: Sechs weiße, acht übliche, zehn purpurne und eine Gelbmehlweizensorte werden auf ihre Inhaltsstoffe und Backeigenschaften getestet. Die Testbrote werden von den erfahrenen Bäckern Heiner Beck und Christian Böck am 8. Mai hergestellt, gefolgt von einer Verkostung und Ergebnispräsentation am 9. Mai um 11 Uhr.

Die steigende Beliebtheit von Vollkornbrot

Vollkornbrot erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit, und das nicht ohne Grund. Das Food Sparrow hebt hervor, dass die gesundheitlichen Vorteile von Vollkornmehl, insbesondere in Kombination mit hinzugefügten Körnern und Samen, zur Erhöhung der Ballaststoffaufnahme beitragen. Diese Kombination fördert die allgemeine Gesundheit und kann sogar vor bestimmten Krankheiten schützen. Leinsamen, die besonders nährstoffreich sind, sind ein hervorragendes Beispiel für solche gesunden Zutaten.

Ein einfaches Rezept für ein Weizenvollkornbrot verlangt unter anderem 600 ml lauwarmes Wasser, einen halben Würfel Frischhefe sowie verschiedene Körner und Gewürze. Nach dem Mischen und Rasten des Teiges erfolgt das Backen bei 200 °C Umluft. Die Zubereitung dieser leckeren Brote vermittelt nicht nur ein Gefühl für die vielfältigen Möglichkeiten, die Vollkornbrot bietet, sondern unterstreicht auch die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung.

Herausforderungen und Diskussionen rund um Vollkornprodukte

Die Diskussion über die Vorteile und Herausforderungen von Vollkornprodukten ist jedoch nicht abgeschlossen. AOK weist darauf hin, dass Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeiten vorsichtig sein müssen, da Vollkornprodukte oft viel Gluten beinhalten. Außerdem gibt es Bedenken hinsichtlich der Stärke, die den Blutzucker erhöhen kann. Anti-Nährstoffe wie Phytinsäure und Lektine, die in der äußeren Schicht der Körner vorkommen, könnten ebenfalls gesundheitliche Probleme verursachen.

Die Bekömmlichkeit von Vollkornprodukten ist individuell unterschiedlich und hängt vom Gesundheitszustand sowie der Art der Zubereitung ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, wo möglich, Vollkornvarianten von Lebensmitteln zu bevorzugen, da sie im Allgemeinen eine reichhaltigere Nährstoffbasis bieten. Trotz der Herausforderungen gilt Vollkorn aufgrund seiner Ballaststoffe und Nährstoffe als wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Für Interessierte bietet sich die Gelegenheit, den Backmarathon in Römerstein zu verfolgen und sich intensiv mit dem Thema Weizen und Vollkorn zu beschäftigen. Anmeldungen sind unter der E-Mail-Adresse info@beckabeck.de möglich. Der Austausch und die Informationsvermittlung in diesem Bereich könnten nicht nur zum Genuss, sondern auch zur Förderung des Wohlbefindens vieler Menschen beitragen.