Neuer Wohntraum in Golm: 423 Plätze für Studierende – Richtfest gefeiert!
Am 15. April 2025 fand in Potsdam-Golm das Richtfest der neuen Wohnanlage „Golm 2“ statt, die 423 Wohnplätze bietet.

Neuer Wohntraum in Golm: 423 Plätze für Studierende – Richtfest gefeiert!
Am 15. April 2025 wurde das Richtfest der neuen Wohnanlage „Golm 2“ in Potsdam-Golm gefeiert. Dieses bedeutende Ereignis fand ein Jahr nach der Grundsteinlegung statt. Anwesend waren neben Dr. Manja Schüle, der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, auch Dr. Ina Bartmann, die Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. Der Rohbau des Projekts ist nun abgeschlossen, und der Innenausbau kann beginnen. Die neue Wohnanlage wird insgesamt 423 Wohnplätze für Studierende bieten, die voraussichtlich im kommenden Wintersemester bezugsfertig sein werden, wie uni-potsdam.de berichtet.
Die Errichtung der Wohnanlage erfolgt auf einem großzügigen Grundstück von 8.000 m² und umfasst eine Nettogrundfläche von 14.500 m². Die Wohnplätze werden verschiedene Formate bieten, darunter über 200 Einzel-Apartments, WG-Formate sowie barrierefreie und rollstuhlgerechte Einheiten. Auch Familienapartments sind vorgesehen. Neben den Wohnräumen wird die Anlage sechs Gemeinschaftsräume bieten, die Begegnungen und Aktivitäten fördern sollen. Das Studierendenwerk West:Brandenburg unterstützt rund 30.000 Studierende an verschiedenen Hochschulstandorten und bietet zahlreiche soziale sowie wirtschaftliche Dienstleistungen an.
Finanzierung und Baufortschritt
Der Geschäftsführer des Studierendenwerks, Peter Heiß, äußerte sich positiv über den Baufortschritt und strich die Bedeutung des Projekts für den Hochschulstandort Golm hervor. Dr. Manja Schüle betonte die Unterstützung des Landes Brandenburg, das knapp 37 Millionen Euro für den Bau bereitstellt. Für das gesamte Projekt sind Kosten von etwa 37 Millionen Euro eingeplant, die sowohl durch Zuschüsse als auch durch Darlehen aus Landesmitteln sowie aus Mitteln der Sozialen Wohnraumförderung finanziert werden. Die Fertigstellung der gesamten Anlage soll im Rahmen der laufenden Campusentwicklung erfolgen und die Anzahl der studentischen Wohnplätze auf über 1.000 erhöhen, berichtet stwwb.de.
Die vorherige Wohnanlage, Haus 3, war nicht sanierungsfähig und musste abgerissen werden. Bei der Grundsteinlegung im April 2024 wurde eine Zeitkapsel mit Tageszeitungen und Bauplänen befüllt, die im Mauerwerk eingelassen wurde. Es wurde auch festgestellt, dass der Neubau gut in die bestehende Campusinfrastruktur integriert ist, in der Nähe von Mensa, Bibliothek, Hörsälen sowie Freizeit- und Sporteinrichtungen.
Zusätzlich werden in Potsdam bis zum Jahr 2028 rund 800 neue Wohnheimplätze entstehen. Dazu gehört auch ein weiteres Projekt mit 80 Plätzen in der Potsdamer Mitte bis Herbst 2027 und 197 Plätzen im Quartier „Rote Kaserne West“. Die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind zentrale Aspekte des Bauprojekts. Die neue Wohnanlage wird unter anderem mit einem Blockheizkraftwerk, Wärmepumpen, einer Photovoltaikanlage und einer Grauwasseranlage ausgestattet.