Heute, am 15. April 2026, hat die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ihren neuen Coworking Space eingeweiht, der sich über eine großzügige Fläche von rund 1.500 Quadratmetern erstreckt. Diese Eröffnung markiert einen bedeutenden Schritt zur Förderung von Kreativität und Austausch zwischen Studierenden, Beschäftigten und Gründenden an der Universität. Insgesamt wurden für den Umbau, der über fünf Jahre dauerte, stolze 17,5 Millionen Euro investiert. Der neue Raum wird nicht nur als Lehr- und Arbeitsort genutzt, sondern soll auch Begegnungen zwischen der Universität und der Stadt ermöglichen, was die Vernetzung von Ideen und Projekten begünstigt.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle nahm an der offiziellen Eröffnung teil und hob die Bedeutung moderner Lern- und Arbeitsumgebungen hervor. „Die Viadrina ist ein zentraler Akteur in der deutsch-polnischen Wissenschaftskooperation und schafft mit diesem Coworking Space neue Möglichkeiten für Studierende und die Öffentlichkeit“, so Schüle. Sie betonte zudem, dass der Coworking Space für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt zugänglich ist, was ihn zu einem wichtigen Knotenpunkt für Zusammenarbeit und Austausch macht.

Vielfältige Bereiche und kreative Angebote

Der Coworking Space bietet eine Vielzahl von Bereichen, darunter flexible Lern- und Arbeitsräume, einen kreativen Gründungsbereich sowie einen Begegnungsbereich. Ein besonderer Blickfang sind die sieben Lichtschächte aus Glas, die den Raum mit frischer Luft und natürlichem Licht versorgen. Historische Elemente des ursprünglichen Mensa-Gebäudes aus den 1970er-Jahren, wie das sichtbare Stahlbetonskelett, wurden erhalten und in das moderne Design integriert. Darüber hinaus findet man historische Stabwerkleuchtsysteme von Peter Rockel und eine Hinterglasmalerei von Eberhard Hückstädt, die dem Raum eine einzigartige Atmosphäre verleihen.

Am Eröffnungstag gab es auch ein abwechslungsreiches Workshop-Programm. Die Teilnehmer konnten sich an einem Schreibevent, einem Kreativbrainstorming sowie an der Nutzung von 3D-Druckstationen und KI-Technologien ausprobieren. Musikalische Darbietungen von Mitgliedern des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) sorgten für ein festliches Ambiente. Auch das Thema der Viadrina Debate, „Was ist Arbeit wert? Zwischen Plattformökonomie, Finanzmärkten und gesellschaftlichen Umbrüchen“, sorgte für lebhafte Diskussionen. Diskutanten wie Kevin Kühnert vom Finanzwende e. V. und Prof. Dr. Jana Costas aus der Betriebswirtschaftslehre trugen zur Bereicherung des Programms bei.

Der Coworking Space wurde vom Büro Scheidt Kasprusch Architekten gestaltet, das einen Architekturwettbewerb im Jahr 2019 für sich entscheiden konnte. Damit wurde nicht nur ein moderner Arbeitsort geschaffen, sondern auch ein Raum, der den historischen Charakter des Gebäudes respektiert. Präsident Prof. Dr. Eduard Mühle und andere Verantwortliche zerschnitten gemeinsam ein blaues Band und eröffneten damit offiziell den neuen Raum, der zum kreativen Herzstück der Viadrina werden soll.

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Insgesamt setzt die Europa-Universität mit diesem Coworking Space neue Maßstäbe und bietet nicht nur ein Plätzchen zum Arbeiten, sondern auch einen Ort der Begegnung und Inspiration für die gesamte Region. Der Eröffnungstag war somit nicht nur ein feierlicher Anlass, sondern auch der Startschuss für zahlreiche Projekte und Ideen, die hier realisiert werden können.

Weitere Informationen finden Sie in den Berichten von europa-uni.de und uni-heute.de.