Die Technische Universität Ilmenau verzeichnet einen bemerkenswerten Anstieg der Studierendenzahlen. Am 11. Oktober 2025 findet die feierliche Immatrikulation statt, bei der das Wachstum von fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefeiert wird. Bis heute haben sich 603 neue Studierende für einen der 49 angebotenen Studiengänge eingeschrieben, wobei eine besonders signifikante Zunahme von über 25 Prozent in den Masterstudiengängen zu verzeichnen ist. Diese positive Entwicklung setzt sich fort, nachdem im letzten Jahr bereits ein Anstieg von elf Prozent zu beobachten war. Immatrikulationen sind noch bis zum 31. Oktober 2025 möglich, und die endgültige Statistik der Immatrikulationen wird Anfang November veröffentlicht, wie tu-ilmenau.de berichtet.

Besonders auffällig ist, dass bundesweit die Studienanfängerzahlen in MINT-Fächern sinken. Dennoch gelingt es der TU Ilmenau, diesem Trend entgegenzuwirken. Über 60 Prozent der neuen Studierenden haben eine ausländische Staatsangehörigkeit, und mehr als die Hälfte hat ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in Deutschland erworben. Dies verdeutlicht die Internationale Ausrichtung des Universitätscampus, der Studierende aus über 100 Nationalitäten vereint. Diese Diversität wird durch die kommenden Feierlichkeiten unterstrichen, welche musikalische Eröffnungen, Willkommensreden, die Pflanzung des „Baums der Matrikel“ sowie Festreden und Grußworte umfassen werden. Hinzu kommt die Lehrpreisverleihung, die die Leistungen der Lehrenden würdigt.

Ähnliche Trends in Deutschland

<pDie Daten über die Studierendenzahlen in Deutschland insgesamt zeigen, dass im Studienjahr 2024, welches das Sommersemester 2024 und das Wintersemester 2024/2025 umfasst, 491.400 Studienanfängerinnen und -anfänger immatrikuliert wurden. Dies entspricht einem Anstieg von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei dieser Anstieg nahezu ausschließlich von ausländischen Studierenden getragen wurde. Die Zahl der deutschen Erstimmatrikulierten sank hingegen um 1,1 Prozent auf 346.300. Der Anteil ausländischer Studierender an den Gesamtzahlen stieg von 22 Prozent in 2014 auf rund 30 Prozent im Jahr 2024, was die Trendwende in der Hochschulbildung in Deutschland verdeutlicht, wie destatis.de mitteilt.

Insgesamt erreichte die Zahl der ausländischen Studierenden in den letzten Jahren bemerkenswerte Zuwächse. Im Vergleich zu den deutschen Studienanfängern stieg die Zahl der ausländischen Erstimmatrikulierten um beeindruckende 33 Prozent, während gleichzeitig die Zahl der deutschen Studierenden um 13 Prozent zurückging. Die TU Ilmenau ist daher nicht nur ein lokaler Erfolgsfaktor, sondern auch ein Teil eines größeren nationalen Trends, der die Hochschullandschaft in Deutschland zunehmend internationalisiert.

Für weitere Informationen steht Prof. Anja Geigenmüller, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, zur Verfügung. Die TU Ilmenau setzt weiterhin auf ein ansprechendes und internationales Studienumfeld, das viele neue Talente anzieht und fördert.