Der 14. April 2026 markiert ein wichtiges Datum für die Life Sciences in Hamburg. An diesem Tag fand die 21. Life Science Studierendentagung im Offizierheim der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) statt. Rund 160 Teilnehmende aus verschiedenen Institutionen versammelten sich, um sich über ihre Forschungsprojekte auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung richtete sich an Studierende und Promovierende, die nicht nur ihre Arbeiten präsentieren, sondern auch die Gelegenheit nutzen wollten, von einander zu lernen und professionelle Netzwerke zu erweitern.
Die Eröffnung der Tagung übernahm Wirtschaftssenatorin Maryam Blumenthal. Sie betonte in ihrer Ansprache die Schlüsselrolle der Forschung für die Zukunft und die Bedeutung eines hochwertigen Austauschs zwischen Studierenden, Forschenden und der Industrie. Die Veranstaltung ermöglichte es den Teilnehmenden sowie den betreuenden Institutionen, darunter die Technische Universität Hamburg und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, sich interdisziplinär zu vernetzen. Es war ein Paradebeispiel für den hochschulübergreifenden Austausch in den Life Sciences.
Kreative Präsentationen und spannende Auszeichnungen
Im Rahmen des wissenschaftlichen Programms hatten zehn Studierende und Promovierende die Gelegenheit, in zehnminütigen Vorträgen ihre Forschungsprojekte vorzustellen. Ergänzt wurde dies durch eine Postersession, bei der zehn weitere Arbeiten ausgestellt wurden. Besonders erfreulich: Die besten Beiträge wurden mit Preisgeldern bis zu 500 Euro ausgezeichnet, die von verschiedenen Industrieunternehmen gestiftet wurden. Hier wurden die besten Vorträge und Poster prämiert:
| Kategorie | 1. Preis | 2. Preis | 3. Preis |
|---|---|---|---|
| Vorträge | Myrtha Eggert (TUHH) – Fertigungsoptimierung metrischer Feingewinde | Taspia J. Prapty (HSU/UniBw H) – Simulation der Degradation von polymeren Stents | Sahba Bahrani (UKE) – Validierung von AI-basierten strukturellen Vorhersagen |
| Poster | Zireen Haj Abdo (HAW) – UV-induzierte DNA-Schäden in Hautzellen | Samantha Olivia Klein (UHH) – Identifikation von bakteriellen Pathogenen | Léon Zeitler (TUHH) – Multi-Task Knowledge Distillation für Stereo-Tiefenabschätzung |
Die Abendveranstaltung, bei der die Teilnehmer bei Grillen und Livemusik zusammenkamen, bot zudem eine informelle Plattform für weitere Gespräche und ein offenes Networking. Soziales Miteinander und Austausch standen im Vordergrund, nachdem die spannenden Vorträge und Präsentationen abgeschlossen waren. Dieser freundschaftliche Rahmen unterstützte die Zielsetzung der Veranstaltung, die in erster Linie auf den Austausch von Ideen und die Vernetzung von Talenten fokussiert war.
Die 21. Life Science Studierendentagung präsentierte sich somit nicht nur als bedeutende Plattform für junge Wissenschaftler, sondern auch als ein Ort, an dem die Grundlagen für zukünftige Kooperationen und Innovationen gelegt werden. Der Rückblick lässt auf eine gelungene Veranstaltung schließen, die den Wissenschaftler:innen von morgen viele neue Perspektiven eröffnete.
Für Interessierte: Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf den Seiten der HSU und TUHH.