Am 15. April 2026 wird der lang ersehnte Coworking Space der Viadrina in Frankfurt (Oder) eröffnet. Nach einer Bauzeit von fünf Jahren, die von verschiedenen Herausforderungen geprägt war, können Besucher und Studierende den neuen Raum nun besichtigen. Peggy Walter, die für das Technische Gebäude- und Baumanagement der Viadrina verantwortlich ist, bietet interessante Einblicke in den Bauprozess sowie die künftige Nutzung dieser zeitgemäßen Arbeitsumgebung.

Der Coworking Space erstreckt sich über rund 1.500 Quadratmeter und besticht durch seine lichtdurchfluteten Räume. Diese moderne Architektur kombiniert rohen Beton mit eleganten Glaswänden. Durch sieben Lichtschächte gelangt viel Tageslicht in den Innenraum – der größte Lichtschacht misst beeindruckende 3 x 13 Meter. Bemerkenswert ist, dass das Stahlbetonskelett des Gebäudes aus den 1970er-Jahren sichtbar bleibt, was dem neuen Raum eine historische Note verleiht.

Historische und moderne Elemente

Im Beton sind handgeschriebene Daten von Bauarbeitern aus dem Jahr 1976 zu finden. Kugelleuchten und eine Hinterglasmalerei im Eingangsbereich erinnern an die Geschichte der DDR. Besonders hervorzuheben ist die Hinterglasmalerei von Eberhard Hückstädt, die ein starkes Symbol für das Verständnis von Völkerfreundschaft aus dem Jahr 1978 darstellt. Der Eingangsbereich des neuen Coworking Spaces wird als öffentlicher Raum gestaltet, der Platz für Sitzgelegenheiten und Getränkeautomaten bietet.

Zusätzlich sind Lern- und Austauschbereiche mit langen Steh- und Sitztischen sowie Sesseln geplant. Für Studierende werden 15 gläserne Carrels bereitgestellt, die Platz für bis zu 25 Personen bieten. Ein speziell für Gründer*innen gestalteter Bereich mit flexiblen Büros, einem Gemeinschaftsraum und einem Maker Space vervollständigt das Angebot des Coworking Spaces.

Baugeschichte und Finanzierung

Die Entstehung des Coworking Spaces ist nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen. Nach dem Architekturwettbewerb, den das Büro Scheidt Kasprusch Architekten im August 2019 gewann, begannen die Abbrucharbeiten im Jahr 2021. Der eigentliche Baubeginn folgte im März 2022. Während der Bauzeit kam es zu mehreren Schwierigkeiten, darunter die Kündigung des Vertrags mit der Rohbaufirma sowie einen Wasserschaden durch eine Dachöffnung. Dies führte dazu, dass die Umbaukosten von ursprünglich 14 Millionen Euro auf 17,5 Millionen Euro anstiegen.

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Die Finanzierung des Projekts erfolgte größtenteils über das Land Brandenburg. Für alle Interessierten bietet die Eröffnung am 15. April um 17.30 Uhr die Möglichkeit, erste Eindrücke des Coworking Spaces zu gewinnen und die innovativen Einrichtungen kennenzulernen. europa-uni.de berichtet, dass …