Die Rhein-Main-Universitäten (RMU) haben einen bedeutenden Fortschritt in ihrer ambitionierten Exzellenzstrategie erzielt. In einem gemeinsamen Antrag mit dem Titel „RMU-EXCITE – Excellent. Collaborative. Transformative“ streben die Universitäten an, den Status eines Exzellenzverbundes zu erlangen. Dieser Antrag wurde nach dem erfolgreichen Erhalt von Förderungen in der Exzellenzcluster-Initiative erarbeitet und ist ein entscheidender Schritt zur Etablierung einer Führungsrolle in der internationalen Spitzenforschung. Dies berichtet Rhein-Main-Universitäten.

Die Vision von RMU-EXCITE fokussiert sich auf die Stärkung der Strahlkraft der Allianz, die Förderung innovativer Forschung und die Anwerbung von Talenten. Prof. Dr. Tanja Brühl, die RMU-Sprecherin, dankte nicht nur ihren Kolleg*innen innerhalb der RMU, sondern hob auch die wesentliche Unterstützung von Partner*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hervor.

Forschungsziele und gesellschaftliche Vernetzung

Das übergeordnete Ziel von RMU-EXCITE ist es, Antworten auf zentrale wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Die Forschungsstrategie zielt darauf ab, eine Kultur zu entwickeln, die Wissenschaft und Gesellschaft enger miteinander verbindet. Dies wurde besonders betont von Prof. Dr. Enrico Schleiff, der auf die kontinuierliche Entwicklung der Kooperation innerhalb der RMU in den letzten zehn Jahren hinwies. Die Antragstellung wurde zudem von der Unterstützung zahlreicher Mitgliedsinstitutionen innerhalb der Allianz getragen, wie TU Darmstadt berichtet.

Die RMU hat sich auch eine Gemeinschaftsstrategie zur Verbesserung der Attraktivität in Forschung und Lehre gesetzt. Damit will die Region nicht nur als führendes Wissenschaftszentrum profiliert werden, sondern auch die nationale und internationale Sichtbarkeit der Universitäten erhöhen.

Unterstützung von Bund und Ländern

Die Antragstellung wird durch die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz unterstützt. Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch bezeichnete diesen Schritt als ein wichtiges Signal für wissenschaftliche Exzellenz und Vernetzung. Auch Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Universitäten. Die Entscheidung über die Förderung wird in einer Begutachtung durch internationale Gutachter-Panels von April bis Juni 2026 getroffen, wobei die Exzellenzkommission im Oktober 2026 darüber entscheiden wird, ob die RMU zu den bis zu 15 geförderten Exzellenzuniversitäten oder -verbünden für den Zeitraum von 2027 bis 2033 gehören wird.

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Die Exzellenzstrategie, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat in zwei Förderlinien organisiert wird, soll nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland verbessern, sondern auch die Attraktivität für Studierende und Forschende erhöhen. Der Erfolg im Wettbewerb um diese Exzellenzförderung ist somit ein zentrales Anliegen für die RMU und deren Zukunftsperspektiven.