Die Technische Universität (TU) Braunschweig hat kürzlich einen neuen „Code of Conduct“ (CoC) verabschiedet, der sieben wesentliche Prinzipien für einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang im universitären Kontext formuliert. Dieser Schritt, der bereits seit vielen Jahren gefordert wurde, zielt darauf ab, eine positive und inklusivere Atmosphäre an der Hochschule zu schaffen. Der CoC richtet sich an alle Mitglieder der Universität, einschließlich Studierenden, Mitarbeitenden, Lehrenden, Führungskräften und Kooperationspartnern, und setzt klare Standards für den interpersonalen Umgang.

Präsidentin Angela Ittel initiierte 2024 die Entwicklung des CoC. Eine Senatsarbeitsgruppe, bestehend aus rund 12 Mitgliedern aus verschiedenen Bereichen wie Forschung und Verwaltung, arbeitete in den letzten zwei Jahren an der Ausarbeitung der Grundsätze. Der Senat der TU Braunschweig stimmte dem CoC am 10. Dezember 2025 einstimmig zu und stellte damit die Weichen für eine respektvolle Hochschulkultur.

Kernprinzipien des CoC

Die sieben zentralen Prinzipien des CoC sind:

  • Wertschätzende und diskriminierungsfreie Kommunikation
  • Vielfalt und Chancengerechtigkeit
  • Verantwortungsvolle Führungskultur
  • Faire Arbeits- und Studienbedingungen
  • Forschungsintegrität und -ethik
  • Transparenz in externen Kooperationen
  • Nachhaltigkeit und Resilienz

Der CoC soll als Leitfaden für den Umgang miteinander dienen und die Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Um die Sichtbarkeit des CoC zu steigern, plant die Universität, die Prinzipien auch durch Plakate in ihren Räumlichkeiten zu publizieren.

Diversität und Chancengleichheit

Ein zentraler Aspekt des CoC ist die Förderung von Diversität. Die Koordinierungsstelle Diversity an der TU Braunschweig spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Sie unterstützt aktiv die studentische Vielfalt und fungiert als zentrale Anlaufstelle für Studierende, die im Studium auf Herausforderungen oder Barrieren stoßen. Diversität wird hier verstanden als das bewusste und wertschätzende Engagement mit den unterschiedlichen Hintergründen der Personen an der Universität.

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Das Ziel der Koordinierungsstelle ist es, bestehende Barrieren und Ungleichheitsstrukturen abzubauen und somit Chancengleichheit für alle Mitglieder der Universität zu schaffen. Diskriminierung kann den Studienverlauf erheblich beeinträchtigen; daher haben Studierende jederzeit die Möglichkeit, ein vertrauliches Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen, um Unterstützung zu erhalten. Diese Initiative steht im Einklang mit den Werten des neuen CoC und unterstreicht das Engagement der TU Braunschweig für eine inklusive Hochschulkultur.