Universität Vechta setzt neue Maßstäbe mit 750.000 Euro EU-Förderung!
Die Universität Vechta erhält 750.000 Euro aus Erasmus+ für internationale Mobilität, stärkt Kooperationen in Subsahara-Afrika.

Universität Vechta setzt neue Maßstäbe mit 750.000 Euro EU-Förderung!
Die Universität Vechta hat sich als Spitzenreiter im Bereich internationaler Mobilität positioniert, indem sie über 750.000 Euro aus dem Erasmus+ Programm für die Zusammenarbeit mit Partnerländern außerhalb Europas erhalten hat. Diese erfreuliche Nachricht wurde am 21. August 2025 veröffentlicht und zeigt den herausragenden Stellenwert, den die Universität in Niedersachsen und bundesweit einnimmt.
In der aktuellen Rangliste belegt die Universität den ersten Platz in Niedersachsen und den siebten Platz unter deutschen Hochschulen, was ihre engagierte Arbeit im internationalen Austausch unterstreicht. Prof. Dr. Christopher Osterhaus, der Vizepräsident für Forschung an der Universität, betont die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, die für die Forschung und Lehre von entscheidender Bedeutung ist.
Erweiterung der internationalen Kooperationen
Mit dem Fokus auf interkulturelle Kompetenzen unterstreicht Dr. Natalia Petrillo, die Leiterin des International Office, die Wichtigkeit, Kooperationen auch auf Länder in Subsahara-Afrika auszudehnen. Zu den neuen Partnerländern gehören Burundi, Kenia und Uganda. Diese strategischen Partnerschaften sollen nicht nur die Attraktivität für Wissenschaftler*innen und Studierende aus dem In- und Ausland erhöhen, sondern auch den akademischen Austausch fördern.
Die bestehende Liste der Kooperationen umfasst bereits Länder wie Äthiopien, Albanien, Kosovo, Georgien, Ukraine, Libanon, Marokko, Tansania, Kanada und die USA, was die Vielseitigkeit und Reichweite der Programme der Universität Vechta demonstriert.
Erasmus+ Programm und seine Ziele
Das Erasmus+ Programm, das EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend, Sport und Hochschulkooperationen zusammenführt, bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Mit einem Gesamtbudget von rund 26,2 Milliarden Euro für den Zeitraum 2021–2027, das nahezu doppelt so hoch ist wie das vorherige Programm, werden Schwerpunkte wie soziale Inklusion, grüner und digitaler Wandel sowie die Förderung der Partizipation junger Menschen am demokratischen Leben setter gesetzt. Weitere Informationen zu diesen Themen sind auf der Webseite der Europäischen Kommission erhältlich.
Das Erasmus+ Programm gliedert sich in drei Leitaktionen: die Mobilität im Hochschulbereich, Kooperationsprojekte und Politikunterstützung. Dabei sind die Kriterien für Bewerbungen klar definiert und richten sich an Studierende in Kurzstudiengängen, Bachelor- und Master-Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden.
Finanzielle Unterstützung und zusätzliche Ressourcen
Teilnehmende Hochschulen können Finanzhilfen beantragen, die die Kosten für Reisen und Aufenthalte abdecken. Der genaue Betrag des Stipendiums richtet sich unter anderem nach den Lebenshaltungskosten und der Entfernung zwischen den Ländern. Zudem werden Gebühren für Unterricht und Zugang zu Einrichtungen erlassen, während geringe Kosten für Versicherungen oder Mitgliedschaften anfallen können. Interessierte Studierende sollten die 321’s Erasmus+ Webseite konsultieren, um herauszufinden, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen.
Zusätzliche finanzielle Unterstützung für Praktikanten oder Studierende mit geringeren Chancen ist ebenfalls vorgesehen, ebenso wie Online-Sprachunterstützung durch Erasmus+. Für den Aufenthalt im Ausland müssen zudem Lernvereinbarungen zwischen den Hochschulen getroffen werden, die die Anerkennung der Studienleistungen sicherstellen.
Die Universität Vechta hat sich somit als ein zukunftsorientierter und kooperationsbereiter Partner im internationalen Hochschulwesen etabliert und bedankt sich für die Möglichkeit, die interkulturelle Verständigung und den akademischen Austausch weiter voranzutreiben.