Am 15. April 2026 hat die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ihren neuen Coworking Space eingeweiht. Auf einer Fläche von rund 1.500 Quadratmetern wurde dieser innovative Arbeitsort über einen Zeitraum von fünf Jahren für insgesamt 17,5 Millionen Euro umgebaut. Der Coworking Space ist ein Ort, der Studierenden, Beschäftigten und Gründenden der Viadrina als Lehr- und Arbeitsumfeld dient und gleichzeitig darauf abzielt, Begegnungen zwischen der Universität und der Stadt zu fördern. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle ist von der Einrichtung begeistert und hebt die Bedeutung moderner Lern- und Arbeitsräume hervor.

Besonders spannend ist, dass der Coworking Space nicht nur für die Universitätsangehörigen zugänglich ist, sondern auch für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Die Eröffnung wurde gebührend gefeiert, wobei Präsident Prof. Dr. Eduard Mühle und andere Vertreter der Universität symbolisch ein blaues Band zerschnitten. Die Idee hinter dem Coworking Space ist es, einen kreativen Raum zu schaffen, der auch als Knotenpunkt für Ideen und Projekte dient.

Struktur und Gestaltung

Der Coworking Space bietet vielfältige Bereiche, darunter einen Begegnungsbereich, flexible Lern- und Arbeitsräume sowie einen kreativen Gründungsbereich. Eingebettet zwischen dem Auditorium Maximum und dem Studierendenwohnheim, befindet sich die Einrichtung in einem ehemaligen Mensa-Gebäude. Bei der Gestaltung wurde darauf geachtet, historische Elemente des Gebäudes zu bewahren, darunter das sichtbar bleibende Stahlbetonskelett aus den 1970er-Jahren sowie das historische Stabwerkleuchtsystem von Peter Rockel und eine Hinterglasmalerei von Eberhard Hückstädt.

Die Lichtgestaltung ist ebenfalls bemerkenswert; sieben Lichtschächte aus Glas sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre. Das Architekturbüro Scheidt Kasprusch, das den Architekturwettbewerb im Jahr 2019 gewann, war für die Gestaltung des Raumes verantwortlich.

Veranstaltungen zur Eröffnung

Die Eröffnung des Coworking Spaces wurde mit einem umfangreichen Programm gefeiert, das am 15. April um 17.30 Uhr für Studierende, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit begann. Die Veranstaltung umfasste ein Workshop-Programm mit einem Schreibevent, einem Kreativbrainstorming, einer 3D-Druckstation und Informationsmöglichkeiten zu Künstlicher Intelligenz. Zudem gab es musikalische Darbietungen von Mitgliedern des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder).

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Ein weiteres Highlight war das Grußwort von Dr. Manja Schüle, die nicht nur die Bedeutung des Coworking Spaces unterstrich, sondern auch Interesse an der European New School of Digital Studies und der allgemeinen Campusentwicklung der Viadrina zeigte. Im Rahmen der Viadrina Debate, die sich mit dem Thema „Was ist Arbeit wert? Zwischen Plattformökonomie, Finanzmärkten und gesellschaftlichen Umbrüchen“ befasste, diskutierten Kevin Kühnert (Finanzwende e. V.) und Prof. Dr. Jana Costas (Betriebswirtschaftslehre), moderiert von Mads Pankow.

Durch die Eröffnung des Coworking Spaces wird die Viadrina weiterhin als entscheidender Akteur in gesellschaftswissenschaftlichen Fragestellungen und der deutsch-polnischen Wissenschaftskooperation wahrgenommen, wie Dr. Schüle betont. Darüber hinaus dient der neue Raum als wertvolles Medium für die Vernetzung von Studierenden, Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit.