Die Universitäten Bremen und Oldenburg feiern zehn Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit zur Unterstützung von Forschenden in frühen Karrierephasen. Diese Kooperation, die im Jahr 2016 mit der Gründung des Bremen Early Career Researcher Development (BYRD) und der Graduiertenakademie der Universität Oldenburg ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil der akademischen Weiterentwicklung entwickelt.
In den vergangenen Jahren haben Promotionsstudierende sowie Postdocs die Möglichkeit, aus einem umfangreichen Angebot von rund 90 Veranstaltungen und Workshops pro Jahr zu wählen, die von beiden Universitäten bereitgestellt werden. Diese Veranstaltungen sind sowohl vor Ort in Bremen und Oldenburg als auch in einem niedrigschwelligen Online-Format zugänglich, um möglichst vielen Teilnehmenden eine Teilnahme zu ermöglichen.
Vernetzung und persönliche Entwicklung
Das Ziel der Kooperation ist die Schaffung zusätzlicher Chancen für Weiterbildung, Vernetzung und persönliche Entwicklung. Im Rahmen dieser Initiative sind bereits zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt worden. Geplant ist unter anderem eine Podiumsdiskussion im Februar 2026 in Bremen, gefolgt von einer weiteren im Jahr 2027 in Oldenburg.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit ist das Engagement für eine gute Betreuung von Promovierenden. Im vergangenen Wintersemester veranstalteten BYRD und die Graduiertenakademie eine Online-Reihe, die sich speziell an Hochschullehrende richtete, um Best Practices für die Betreuung von Doktorand:innen zu vermitteln.
Zur Würdigung exzellenter Betreuung verleihen beide Universitäten zudem einen Preis, der die herausragende Unterstützung von Promovierenden honoriert. BYRD, das als Nachfolger des Promotionszentrums ProUB fungiert, bietet vielfältige Beratungs- und Coaching-Angebote sowie Möglichkeiten zur Weiterbildung und Vernetzung an.
Angebote der Graduiertenakademie
Die Graduiertenakademie der Universität Oldenburg selbst stellt jährlich etwa 40 Veranstaltungen und Workshops zur Verfügung, die für Doktorand:innen, Postdoktorand:innen und Juniorprofessor:innen konzipiert sind. Darüber hinaus gibt es speziell auf Frauen und Erstakademiker*innen zugeschnittene Mentoring-Programme mit den Titeln „Progressio“ und „Perspektiven“, die Unterstützung auf dem Weg zur Professur bieten.
Durch die enge Kooperation zwischen den beiden Universitäten wird ein wertvolles Netzwerk für Forschende in frühen Karrierephasen geschaffen, das nicht nur die akademische Ausbildung fördert, sondern auch die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere im Wissenschaftsbereich legt.